Kfz-Versicherung: Konkrete Kfz-Wechselbereitschaft nimmt ab

Philipp SchneiderHead of Marketing
Januar 17, 2018, 8:07 vorm. GMT+0

Köln, 17.01.2017. Nach Verstreichen der Kündigungsfrist für Kfz-Versicherungen am 30.11.2017 wies die Branche weiterhin eine rege Wechselbereitschaft unter den Versicherten auf. Trotz des marginalen Rückgangs um 0,6 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 20,8 Prozent im Jahr 2017, dachte mehr als jeder fünfte private Kfz-Versicherungsnehmer zumindest gelegentlich über einen Wechsel der Kfz-Versicherung nach. Konkrete Wechselabsichten, also ein Wechsel noch in 2017, verfolgten 6,5 Prozent der Kfz-Versicherten. Damit zeigt der Wert einen leichten Rückgang (2016: 8,1 Prozent) und liegt auf dem Niveau vom Jahr 2014. Neben den konkret Wechselbereiten planten demnach 14,3 Prozent generell einen Wechsel, jedoch nicht mehr in 2017. Umgerechnet auf alle Personen mit Kfz-Police in Deutschland bedeutet dies 9,15 Millionen Wechselbereite insgesamt, davon 2,85 Millionen, die in 2017 konkret einen Anbieterwechsel planten oder schon gewechselt hatten (Vorjahr: 3,6 Mio.) und 6,29 Millionen generell Wechselbereite (Vorjahr: 5,8 Mio.). Dies sind Ergebnisse der ersten Welle der Studie „Wechseltätigkeit in der Kfz-Versicherung 2017“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. In der aktuellen Befragungswelle der Studie wurden 1.993 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten vom 07.11. bis 15.11.2017 befragt, die mindestens eine Kfz-Versicherung besitzen. Dieselben Personen wurden im Dezember 2017 wiederholt befragt, um die endgültigen Entscheidungen der Versicherungsnehmer zu erfassen. Die Ergebnisse der zweiten Befragungswelle der Studie liegen Ende Januar 2018 vor.

Wichtigkeit des Versicherungsvertreters für den Kfz-Versicherungswechsel nahm 2017 leicht zu

Gleichzeitig nahm die Wichtigkeit des direkten Kontakts zu einem Versicherungsvertreter für die Wechselentscheidung 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozentpunkte zu. Fast jeder zehnte (7 Prozent) Wechsel der Kfz-Versicherung wurde 2017 durch den Kontakt zu einem Versicherungsvertreter initiiert. Wichtigste Anstoßgeber bleiben allerdings, wie in den Jahren zuvor, Vergleichsseiten im Internet. Für jeden fünften Wechselbereiten (22 Prozent) war der Besuch eines Onlineportals ausschlaggebend dafür, über einen Wechsel nachzudenken. An zweiter Stelle stehen Verwandte oder Bekannte, die für 12 Prozent Anstoßgeber waren. Wichtigster Grund für einen Wechsel der Kfz-Versicherung blieb auch im Jahr 2017 mit 64 Prozent die Geldersparnis. Ein tatsächlicher Preisanstieg des aktuellen Tarifs war lediglich für 17 Prozent ausschlaggebend für die Wechselabsicht.

In der Studie wurden folgende Kfz-Versicherer abgefragt (in alphabetischer Reihenfolge): AachenMünchener, ADAC, AdmiralDirekt, Allianz, AllSecur, Alte Leipziger, Asstel, AXA, Barmenia, BavariaDirekt, Concordia, Continentale, CosmosDirekt, DA Direkt, Debeka, DEVK, ERGO Direkt, ERGO Versicherung, Europa, Generali, Gothaer, Hannoversche, HDI, Helvetia, HUK24, HUK-COBURG, Itzehoer, KRAVAG, LVM, Nürnberger, Öffentliche Versicherung Brauchschweig, Provinzial, R+V, R+V 24, Sparkassen DirektVersicherung, SIGNAL IDUNA, SV SparkassenVersicherung, Versicherungskammer Bayern, Verti, VGH, VHV, Volkswagen-Versicherung, WGV, Württembergische und Zurich.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter:
http://yougov.de/loesungen/reports/studien/wechseltaetigkeit-kfz/

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