Kaum jemand verzichtet auf die Mittagspause

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Die Essgewohnheiten der Deutschen in der Mittagspause sind sehr unterschiedlich, doch nur wenige machen keine oder essen nichts.

Ruhezeiten bei der Arbeit sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Viele Deutsche nutzen sie vor allem zum Essen. Wie sie ihre Mittagspause verbringen zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage.

Vier von fünf deutschen Führungskräften (79 Prozent) und 86 Prozent der Arbeitnehmer ohne Führungsverantwortung machen demnach eine Mittagspause.

Die größte Gruppe der befragten Führungskräfte „snackt“ nur ein Brötchen, Obst oder Salat in der Mittagspause. 31 Prozent beschränken sich auf solche leichte Nahrung. Eine selbstzubereite warme Mahlzeit essen 17 Prozent, 25 Prozent essen warm in der Kantine oder einem nahegelegenen Restaurant.

Angestellte snacken sogar noch etwas häufiger (38 Prozent). Dafür gehen sie seltener auswärts warm essen (14 statt 25 Prozent).

Die Asketen sind in beiden Gruppen in der Minderheit. Nur 6 Prozent der Deutschen Führungskräften und 8 Prozent der Angestellten essen nicht zu Mittag und machen auch keine Pause, eine ebenso kleine Gruppe der Führungskräfte und Arbeitnehmer macht zwar Pause, isst aber nichts (jeweils 6 Prozent).

Pausenräume oder der eigene Schreibtisch sind dabei die meistgewählten Orte bei Angestellten, jeweils etwa ein Viertel verbringt dort die Mittagspause (27 bzw. 22 Prozent). Bei Führungskräften sind tun das weniger (jeweils 19 Prozent).

Auf Basis des YouGov OmnibusB2B wurden 514 Führungskräfte im Zeitraum vom 26. bis 28. August 2016 repräsentativ befragt, zusätzlich wurden auf Basis des YouGov OmnibusEmployee 543 Arbeitnehmer ohne Führungsverantwortung repräsentativ befragt.

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