Ist Ostern zu kommerzialisiert?

Ist Ostern zu kommerzialisiert?

Eine YouGov-Umfrage in 12 Ländern weltweit über das Feiern von Ostern.

Ostern wird in vielen Ländern immer noch als besonderer bzw. traditioneller Anlass angesehen, schließlich ist Ostern eines der höchsten Feste der Christenheit.

Zu Ostern wird an Christi Auferstehung gedacht, der sich für die Sünden der Menschheit geopfert hatte. Aber begehen die Menschen dieses Osterfest aus eigenem traditionellem Interesse heraus oder wird mit Ostern eigentlich nur noch ein kommerzielles Interesse verbunden, da sich Verbraucher aufgefordert fühlen, anlässlich der Feiertage Konsumgüter zu kaufen und zu verschenken?

Eine aktuelle YouGov-Umfrage unter 13.000 Befragten in 12 Ländern macht deutlich, dass die Menschen weltweit nach wie vor mehrheitlich der Meinung sind, dass Ostern aus den richtigen Gründen gefeiert wird, nämlich als besonderer Feiertag.

Am häufigsten sehen Befragte aus dem katholischen Polen (82 Prozent) in den österlichen Feiertagen noch einen richtigen Anlass zum Feiern. Nur 11 Prozent halten die Feierlichkeiten anlässlich der Wiederauferstehung Christi für zu kommerzialisiert. Die Dänen sind am zweithäufigsten der Meinung, dass Ostern immer noch aus einem besonderen Anlass heraus gefeiert wird (73 Prozent) und nicht aufgrund von kommerziellen Zwängen. Die Spanier (71 Prozent) und die Schweden (69 Prozent) folgen auf den Plätzen drei und vier.

In Deutschland sind 63 Prozent der Meinung, dass das Fest ein richtiger Feieranlass ist. Jeder vierte Deutsche (24 Prozent) hält das Fest allerdings für zu kommerzialisiert. Franzosen und Briten stehen den Osterfeierlichkeiten bzgl. Kommerzialisierung am kritischsten gegenüber. Nur die Hälfte der Franzosen (51 Prozent) ist der Meinung, dass das Fest als "richtiger" besonderer Anlass begangen wird, während 37 Prozent der Meinung sind, dass es sich eher um eine Kommerzialisierung durch Unternehmen handelt. Briten sind im weltweiten Vergleich am häufigsten der Meinung, dass das Fest zu sehr kommerzialisiert sei (40 Prozent).

 

 

Methodik: Die Daten basieren auf der Befragung von Personen ab 18 Jahren in 12 Märkten vom 18. Januar bis 14. Februar 2022, wobei die Stichprobengröße für jeden Markt zwischen 965 und 2.002 variiert. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die jeweiligen Bevölkerungen ab 18 Jahren. Die Stichprobe aus Mexiko ist städtisch-repräsentativ.

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