Verwahrentgelte würden große Mehrheit der Deutschen veranlassen, die Bank zu wechseln

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Neue YouGov-Analyse in Zusammenarbeit mit dem Bank Blog zum Thema Verwahrentgelte bei Banken

Köln, 18.10.2021. Verwahrentgelte sind Straf- oder Negativzinsen für die Einlagerung von Geld auf Geschäfts- und Privatkonten, die immer häufiger von Bankinstituten erhoben werden. 70 Prozent der Deutschen, ob davon betroffen oder nicht, geben an, dass sie Verwahrentgelte falsch finden, Männer etwas häufiger als Frauen (72 Prozent vs. 69 Prozent). 6 Prozent aller Befragten sind nach eigenen Angaben bereits aktuell betroffen von einem Verwahrentgelt. Unter jenen 6 Prozent sagen 53 Prozent, diese Strafzinsen falsch zu finden.

Dies sind Umfrageergebnisse der internationalen Data & Analytics Group YouGov in Zusammenarbeit mit dem Bank Blog, für die 2.074 Personen in Deutschland mittels standardisierter Online-Interviews vom 24. bis 27. September 2021 befragt wurden. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Knapp drei Viertel aller Befragten in Deutschland (73 Prozent) geben an, dass ein Verwahrentgelt sie zum Wechsel des Bankinstituts veranlassen würde. Auch diese Aussage treffen Männer häufiger als Frauen (75 Prozent vs. 70 Prozent). Zwei von fünf aller Befragten (39 Prozent) geben an, derzeit aktiv nach Möglichkeiten zu suchen, ihr Geld so anzulegen, dass sie kein Verwahrentgelt bezahlen müssen.

Die aktiven Vermeider von Verwahrentgelten als Potenzialgruppe

Zu dieser Gruppe der „Verwahrentgelt-Vermeider“ wird in der neuen YouGov-Studie „Verwahrentgelte bei Banken – Vermeider und Betroffene der Strafzinsen“ eine ausführliche Zielgruppen-Analyse erstellt. Diese gibt u.a. preis, dass diejenigen, die aktiv nach Möglichkeiten suchen, ein Verwahrentgelt zu vermeiden, eine finanz-affine Potenzialgruppe sind. Sie betrachtet sich selbst als finanziell abgesichert (67 Prozent vs. 53 Prozent der Gesamtbevölkerung) und sucht ständig nach Möglichkeiten, ihr Geld gewinnbringend zu investieren (55 Prozent vs. 37 Prozent der Gesamtbevölkerung).

Sie ziehen u.a. Booking.com häufiger in Betracht als die Gesamtbevölkerung (35 Prozent vs. 28 Prozent), die Hotelmarke Marriott (17 Prozent vs. 11 Prozent) oder auch die Bio-Lebensmittelmarke Alnatura (10 Prozent vs. 6 Prozent der Gesamtbevölkerung).

Nachhaltigkeit bei Banken ist einem Großteil der Vermeider wichtig

Ein nachhaltiges Wirtschaften und Handeln von Banken, beispielsweise mit Nachhaltigkeitssiegeln, nachhaltigem Investieren, oder der Förderung nachhaltigen Verhaltens der Mitarbeiter, ist 70 Prozent der „Verwahrentgelt-Vermeider“ wichtig. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als in der Gesamtbevölkerung (62 Prozent).

Die vollständige Analyse „Verwahrentgelte bei Banken – Vermeider und Betroffene der Strafzinsen“ kann kostenfrei unter der Angabe von Kontaktdaten hier heruntergeladen werden.

 

 

Pressekontakt:

YouGov Deutschland GmbH
Anne-Kathrin Sonnenberg
PR Manager
Tel.: +49 (0) 221 420 61 – 444
E-Mail: presse@yougov.de

 
 
 

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