Deutsche sehen Oktoberfest mit gemischten Gefühlen entgegen

Deutsche sehen Oktoberfest mit gemischten Gefühlen entgegen
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Viele haben Angst vor Terroranschlägen, deutlich mehr stören sich aber am Kommerz.

Am Samstag heißt es wieder „O'zapft is!“ und Millionen Menschen kommen nach München zum größten Volksfest der Welt: Dem Oktoberfest. Das findet dieses Jahr unter erhöhter Terrorgefahr statt.

Wie viel Angst die Deutschen vor einem Anschlag auf der „Wiesn“ haben – und was sie sonst vom Oktoberfest halten, zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage, die wir gemeinsam mit dem Statistik-Portal Statista veröffentlichen.

Ein Drittel  (32 Prozent) hält es demnach für wahrscheinlich, dass es während des Festes zu einem Terroranschlag kommen wird.  Vier von zehn Befragten (39 Prozent) sehen das hingegen anders, 29n Prozent können oder wollen keine Angabe machen.

Ähnlich gespalten zeigen sich die Deutschen auch bei der Frage, ob die Polizei die Sicherheitslage auf dem Festgelände im Griff hat. 41 Prozent trauen dies den Einsatzkräften zu, etwa ein Viertel (27 Prozent) sieht das nicht so. Auch hier ist die Zahl derjenigen, die sich dazu noch keine Meinung gebildet hat, eher hoch (32 Prozent).

Kritik wird dafür an anderer Stelle laut: Jeweils drei Viertel der Befragten sehen das Oktoberfest nicht mehr als Volksfest, sondern als rein kommerzielle Veranstaltung (74 Prozent) und finden, dass die Preise für ein Maß nicht angemessen sind (75 Prozent).

Das ambivalente Verhältnis der Deutschen zum größten Volksfest der Welt bestätigen auch die Ergebnisse einer anderen YouGov-Umfrage vom Ende August. Das Oktoberfest, das ist für Viele sowohl Tradition als auch sinnloses Besäufnis (jeweils 54%) und eine Geldverschwendung (39 Prozent). Nur ein Zehntel sagt, es sei eine tolle Party (12 Prozent).

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 2.061 Personen im Zeitraum vom 6. bis 8. September 2016 repräsentativ befragt.

Zum Beitrag von Statista.

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