Was tun mit der Steuerrückzahlung?

Was tun mit der Steuerrückzahlung?
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Gut jeder Fünfte rechnet mit einer Steuerrückzahlung. Wer das Geld schon verplant hat, will es meist sparen.

Am Ende musste es bei Vielen wieder schnell gehen. In der vergangenen Woche lief für die meisten Steuerzahler hierzulande die Zeit ab, ihre Steuererklärung einzureichen - auch wenn es viele Ausnahmen und Möglichkeiten zur Fristverlängerung gibt


Dass sich für die meisten Menschen in Deutschland eine Steuererklärung lohnt, ist häufig zu lesen. Und bei einer YouGov-Umfrage zum Thema in der Woche vor dem Stichtag rechneten immerhin 21 Prozent der Befragten mit einer Steuerrückzahlung. Lediglich 5 Prozent gaben an, mit Nachforderungen zu rechnen, der Rest rechnete weder mit dem einen noch dem anderen oder machte keine Angaben.

Damit liegt die Zahl derer, die eine Rückzahlung erwarten, etwas niedriger als noch im vergangenen Jahr, als die Frage schon einmal gestellt wurde. Was sich hingegen nicht verändert hat, ist das, was die Befragten mit dem Geld tun wollen. Ein Drittel (33 Prozent) derer, die mit einer Rückzahlung rechnen, will das Geld sparen, jeder Sechste (18 Prozent) damit in den Urlaub fahren. Am dritthäufigsten genannt wurde, ebenfalls wie im vergangenen Jahr, die Rückzahlung von Schulden bzw. eines Kredites.

Insgesamt erwarten Viele durchaus beträchtliche Beträge. Etwa die Hälfte rechnet mit 600 Euro oder mehr (Median), ein Viertel (75%-Perzentil) sogar mit mindestens 1200 Euro.

Übrigens hat kürzlich der Bundestag entschieden, die Frist für die Abgabe der Steuererklärung zu verlängern. Allerdings erst ab dem Steuerjahr 2018.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1211 Personen im Zeitraum vom 20. bis 24. Mai 2016 repräsentativ befragt.

Hier geht's zum kostenfreien Download der Befragungsergebnisse.

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