Netzneutralität: Liberté, Egalité, Fraternité (Teil I)

Sie mögen es mir verzeihen, dass diese Kolumne mit einer kleinen Fragerunde beginnt. Können Sie auf das Internet verzichten? Freuen Sie sich, wenn Sie das Internet öffnen, oder ist es vielmehr so, dass Sie sich ärgern, wenn Sie keinen Zugriff haben? Ist das „keinen Zugriff“ haben (abgesehen vom Smartphone im Funkloch) für Sie überhaupt noch vorstellbar? 

Ich nehme an, Sie sind es gewöhnt, dass der Zugriff auf das Internet schnell und reibungslos funktioniert (oder trifft „verwöhnt“ es eher?).

Man denke einmal an den abendlichen Filmgenuss durch Video on Demand Portale oder die Lieblingsmusik, die längst aus der Cloud und nicht mehr von der CD kommt. Diese beiden Beispiele sind nur private Vergnügen, die ganz nebenbei laufen aber massive Datenströme erzeugen. Bedenkt man, dass die zunehmende Digitalisierung den Datenstrom exponentiell anwachsen lassen wird, zeichnet sich vor dem Hintergrund begrenzter Netzkapazitäten ein deutliches Problem ab. Auch wenn wir heute recht stabile Datenverbindungen genießen können, wird der von der Bundesregierung geforderte Ausbau einer flächendeckenden Versorgung mit schnellen Internetverbindungen nach Meinung von Experten nicht ausreichen. Es wird kritisiert, dass die von der Politik vorgegebenen Ziele bereits zum Zeitpunkt ihrer Festlegung bereits wieder veraltet seien, und man nicht in der Lage sein wird, die exponentiell ansteigende Nachfrage nach schnellen und verfügbaren Netzen zu bedienen.

Lesen Sie die ganze Kolumne von Dr. Anna Schneider, Senior Consultant und Ansprechpartnerin für qualitative Forschung bei YouGov, auf consulting.de.

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