Netzneutralität: Der Verbraucher im Paragrafendschungel (Teil II)

Derzeit laufen Debatten in Brüssel, die Abweichungen von der Netzneutralität stark erleichtern könnten. Die bald möglicherweise legitimierten Abweichungen vom Grundsatz der Netzneutralität ermöglichen Internetprovidern in naher Zukunft die Gestaltung völlig neuer Geschäftsfelder. Es wird dann möglich sein, qualitätsdifferenzierte Dienste zu gestalten und zu vermarkten, die in Bezug auf den Internetzugang in den eigenen vier Wänden bislang undenkbar waren.

Die Verfechter der neuen Regelung führen als Hauptargumente an, das Nutzer einer digitalen Überholspur für diese auch mehr zahlen sollten. Die Argumente der Breitband-Anbieter in Zeiten kontinuierlicher Umsatzrückgänge beziehen sich nicht nur auf sinkende Profite, sondern auch auf die Gefährdung des Netzausbaus, da sie diesen maßgeblich mitfinanzieren.

Aber Grundsatzentscheidungen zur Netzneutralität könnten das Ende des Internets bedeuten, zumindest in der Form wie wir es derzeit kennen. 

Lesen Sie die ganze Kolumne von Dr. Anna Schneider, Senior Consultant und Ansprechpartnerin für qualitative Forschung bei YouGov, auf consulting.de

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