Wo Skype boomt - und wo der Dienst floppt

Wo Skype boomt - und wo der Dienst floppt

Im August 2003 kannte noch niemand Skype. Version 1 der Telefonie-Software wurde gegen Ende des Monats veröffentlicht. Elf Jahre später gehört Skype zu den bekanntesten Internetmarken. In Deutschland wissen heute rund 80 Prozent der Verbraucher, was Skype ist. Noch größer ist die Bekanntheit des Dienstes in Schweden - von dort stammt einer der Gründer von Skype Technologies. Bis zu 94 Prozent der Schweden geben im YouGov-Markenmonitor BrandIndex an, die Marke zu kennen.

Der BrandIndex zeigt auch, dass das Unternehmen teilweise enorme Steigerungsraten erzielt. So nutzen von denjenigen Deutschen, die Skype kennen, inzwischen 30 Prozent den Dienst, bis Mitte Mai lag der Anteil der Nutzer noch bei konstant 25 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung gibt es in Frankreich, wo Skype seine Kundenbasis im gleichen Zeitraum mehr als verdoppeln konnte. In Großbritannien stagniert der Anteil der Nutzer unter den Kennern der Marke hingegen. In den USA zeigt sich gar ein leicht negativer Trend.

Überhaupt nicht für Skype begeistern können sich laut BrandIndex Japaner. Mit rund 70 Prozent erreicht die Software dort zwar sogar eine höhere Bekanntheit als in Frankreich (circa 60 Prozent), doch so gut wie niemand scheint Skype in Japan zu nutzen: Ein mageres Prozent der Kenner der Marke verwendet Skype. Entsprechend hat der Dienst dort ein deutlich schlechteres Gesamtimage.

Andere Messenger und Telefonie-Anwendungen sind in Japan etabliert. Im Frühjahr erst wurde die Anwendung Viber mit weltweit mehr als 300 Millionen Nutzern von Rakuten übernommen, dem japanischen Online-Händler, bei dem laut unseren Erhebungen mehr als 60 Prozent der japanischen Kenner der Marke (84 Prozent Bekanntheitsgrad) Kunde sind – deutlich mehr als bei Amazon.

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Bild: PA Images

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