Großteil der Deutschen sieht optimistisch in die zweite Jahreshälfte

Großteil der Deutschen sieht optimistisch in die zweite Jahreshälfte

Die Corona-Krise hat unseren Alltag in 2020 verändert. Mit welcher Gemütslage blicken die Deutschen auf die zweite Jahreshälfte? Und die Amerikaner? Und glauben Briten, dass die Welt künftig ein besserer Ort wird? – YouGov-Umfragen haben es herausgefunden.

Der Sommer geht los und die größte Panik um das Coronavirus scheint zunächst überwunden – die Deutschen blicken mit Zuversicht auf die zweite Hälfte von 2020: Fast drei von fünf Deutschen (58 Prozent) sehen optimistisch auf ihre persönliche Lebenssituation in der zweiten Jahreshälfte, 8 Prozent sogar sehr optimistisch. Im Vergleich dazu sind die US-Amerikaner in ihrem Optimismus euphorischer: Knapp ein Fünftel (19 Prozent) blickt sehr optimistisch auf die kommenden sechs Monate, das sind 11 Prozent mehr als bei den Deutschen. Jeder Dritte US-Amerikaner gibt an, eher optimistisch hinsichtlich der Zukunft zu sein. Damit zeigt sich, dass die Deutschen alles in allem ein bisschen optimistischer sind als die US-Amerikaner. (58 Prozent vs. 54 Prozent der US-Amerikaner). Drei von zehn Deutschen (30 Prozent) allerdings blicken sehr oder eher pessimistisch auf den Rest von 2020, in den Vereinigten Staaten sind es 33 Prozent.

Amerikanische Männer sind am häufigsten optimistisch

Befragte mittleren Alters sind am seltensten optimistisch

Von den Befragten der GenZ (18- bis 24-Jährige) in Deutschland sagen 0 Prozent, dass sie bezüglich ihrer persönlichen Lebenssituation sehr optimistisch in die zweite Jahreshälfte blicken. Insgesamt sind allerdings die Befragten im Alter von 35 bis 44 Jahren am wenigsten optimistisch: Die Hälfte (50 Prozent) dieser Generation macht diese Angabe (vgl. mit 58 Prozent der Gesamtbevölkerung). Am optimistischsten sind die Befragten ab 55 Jahren, von denen 63 Prozent sagen, optimistisch in die zweite Hälfte von 2020 zu schauen. Auch bei den Amerikanern sind es die jüngeren Befragten, die negativer in die Zukunft schauen, wenn es um ihre persönliche Lebenssituation geht: Die amerikanische GenZ sagt zu 48 Prozent, optimistisch in die zweite Jahreshälfte zu blicken (vs. 58 Prozent der US-Befragten im Alter ab 55 Jahren).

Jüngere sind am seltensten optimistisch

Sicht auf globale Zukunft für 70 Prozent der Briten negativ, aber für nur knapp halb so viele Deutsche

Trotz der positiven Sicht auf die eigene Lebenssituation sehen die Deutschen die globale Zukunft in einem negativeren Licht: 38 Prozent sagen, dass die Welt ein schlechterer Ort werde, nur 15 Prozent sind der Meinung, dass sie ein besserer werde. Ein Drittel aller Befragten (34 Prozent) glaubt, die Welt bleibe unverändert.

Deutlich negativer eingestellt sind bei dieser Frage allerdings die Briten: Sieben von zehn (70 Prozent) sind der Meinung, die Welt würde ein schlechterer Ort werden, nur 4 Prozent sagen, sie würde ein besserer werden. Laut 18 Prozent der Briten bleibt sie unverändert.

Briten sind skeptischer als Deutsche

Auf Basis der YouGov Frage des Tages wurden zum Thema persönliche Lebenssituation 1.242 Personen in Deutschland am 16. Juni 2020 sowie 18.100 Befragte in den USA am 15. Juni 2020 befragt. Weiterhin wurden auf Basis der YouGov Frage des Tages zum Thema globale Verbesserung/Verschlechterung 2.117 Personen in Deutschland am 17. Juni 2020 sowie 2.973 Befragte in Großbritannien am 16. Juni 2020 befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerungen ab 18 Jahren. Die Ergebnisse können mit einem Klick nach Subgruppen analysiert werden. Hierfür müssen Sie lediglich auf die entsprechenden Symbole unter bzw. über den Ergebnissen klicken. Die Fragen werden tagesaktuell durchgeführt. Eine Gesamtübersicht über die Fragen der letzten Wochen und Monate aus den verschiedenen Themenbereichen für Deutschland finden Sie hier.

 

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