Coronavirus: Alle YouGov-Ergebnisse auf einen Blick

Coronavirus: Alle YouGov-Ergebnisse auf einen Blick

zuletzt aktualisiert am 01.04.20

Im Folgenden finden Sie

 

Einblicke in fortlaufend aktualisierte Ergebnisse

YouGov international COVID-19 trackerUnser globaler COVID-19-Tracker untersucht Ansichten und Verhaltensweisen von wöchentlich über 25.000 Menschen auf der ganzen Welt in Zeiten der Krise.

Die globalen Ergebnisse sind auf Englisch hier verfügbar.

In Zeiten der Ausbreitung von COVID-19 setzt sich YouGov dafür ein, internationale Daten zur Corona-Pandemie weltweit zu teilen.

Hier ein erster Einblick in die globalen Daten zur Angst vor Ansteckung mit COVID-19:

 

Weitere Ergebnisse aus den deutschen Erhebungen:

  • Die Bewertung der Regierung im Umgang mit dem Coronavirus zeigt einen positiven Trend seit Anfang März und liegt zum 30. März bei 70 Prozent guten Bewertungen
  • Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) geben an, viel Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem zu haben. Hier ist ein leichter Anstieg im Vergleich zur Vorwoche von 4 Prozentpunkten zu verzeichnen.
  • Die Angst vor Ansteckung liegt auf einem stabilen Niveau. 48 Prozent geben an, große Angst zu haben. Ebenso viele haben hingegen keine Angst vor Ansteckung.

Zu den Ergebnissen

 

Corona - Stimmung im März

Zum Seitenanfang

 

Internationale Ergebnisse – So reagieren die Menschen weltweit auf Corona

Wenn Sie darüber hinaus mehr erfahren möchten, wie Menschen in anderen Teilen der Welt auf die Krise reagieren, können Sie sich zudem direkt die Zusammenstellung von YouGov-Daten aus den USA und Großbritannien ansehen.

USA, 31.03. – Social Distancing: Viele Amerikaner haben häufiger Sex: 13 Prozent der US-Amerikaner geben an, häufiger Sex mit ihrem Partner zu haben als gewöhnlich. Unter den 25-34-Jährend sind es sogar knapp ein Viertel (23 Prozent). Zu den Ergebnissen (Englisch)

UK, 30.03. – Jeder fünfte Brite während COVID-19 Lockdown allein: 8 Prozent der Alleinlebenden fühlen sich in der aktuellen Situation zudem deprimiert. 60 Prozent der Briten leben mit ihrem Partner zusammen, von ihnen geben vier Fünftel (80 Prozent) an, froh darüber zu sein, mehr Zeit mit dem Partner während des Lockdowns verbringen zu können. Zu den Ergebnissen (Englisch)

USA, 30.03. – Corona-Tests: Viele Amerikaner sind nicht sehr zuversichtlich, dass sie die Möglichkeit bekämen, auf COVID-19 getestet zu werden, sollten sie Symptome zeigen. Zu den Ergebnissen (Englisch)

Deutschland, 27.03. – Homeoffice wegen Corona: Jeder fünfte Erwerbstätige (22 Prozent) arbeitet wegen des Virus aktuell im Homeoffice. Die Arbeit von zu Hause, ob auferlegt oder freiwillig, hat laut den Befragten sowohl positive als auch negative Seiten. Zu den Ergebnissen (Deutsch)

USA, 27.03. – Virus oder Wirtschaft: Einer von fünf Republikanern (20 Prozent) ist der Meinung, dass es wichtiger sei, die amerikanische Wirtschaft zu retten, auch wenn dabei Amerikaner ihr Leben verlieren. Unter Demokraten teilen 4 Prozent diese Meinung. Zu den Ergebnissen (Englisch)

UK, 27.03. – Sport während des Lockdowns: Alle Sportveranstaltungen sind abgesagt. Ein Drittel der Sport-Fans in Großbritannien (33 Prozent) wünscht sich, dass Sport-Klassiker, wie ganze Turniere oder einzelne Wettkämpfe, während des landesweiten Lockdowns im Fernsehen wiederholt werden. Zwei von Fünf (23 Prozent) wünschen sich zudem, dass interaktive Formate für eine Sporteinheit zu Hause gezeigt werden, Zu den Ergebnissen (Englisch)

Deutschland, 26.03. – Weitere Einschränkungen (YouGov/dpa): Zwei Drittel der Deutschen erwarten weitere Einschränkungen der persönlichen Freiheit durch die Bundesregierung. Jeder Dritte hätte sich sogar mehr Maßnahmen gewünscht. Zu den Ergebnissen (Deutsch)

USA, 25.03. – Corona und die US-Präsidentschaftswahl: Eine Vielzahl an US-Amerikanern verfolgt die Nachrichten zum Coronavirus sehr genau. Doch trotz der Virus-Krise geht das politische Geschehen im Land weiter. Mit welchen Auswirkungen? Zu den Ergebnissen (Englisch)

USA, 24.03. – Vertrauen in Präsident Trump (YouGov/CBS): Zwei Drittel der US-Amerikaner sagen, US-Präsident Trump war nicht darauf vorbereitet, die Corona-Pandemie zu handhaben. Nur 44 Prozent vertrauen dem Präsidenten, wenn es um akkurate Informationen zum Coronavirus geht. Zu den Ergebnissen (Englisch)

UK, 24.03. – Nehmen Briten die Krise ernst? Die Mehrheit der Briten sagt, die Regierung nehme die Corona-Krise ernst genug, aber sehr viele denken, ihre Mitbürger tun dies hingegen nicht. 9 von 10 Briten geben an, dass sie den Maßnahmen der Regierung nachkommen würden, selbst wenn sie mit diesen nicht einverstanden wären. Nur 4 Prozent sagen, sie würden eher „ihr eigenes Ding“ machen, egal, was die Regierung empfiehlt. Zu den Ergebnissen (Englisch)

UK, 20.03. – Verlängerung der Brexit-Übergangszeit: Mehr als die Hälfte der Briten (55 Prozent) befürwortet eine Verlängerung der Brexit-Übergangsphase aufgrund der aktuellen Corona-Krise. Weiterhin wird die Handhabung der Krise durch die britische Regierung eher von den Älteren als gut bewertet. Jüngere Befragte zeigen sich hier kritischer. Zu den Ergebnissen (Englisch)

Deutschland, 20.03. – Wahrgenommene Bedrohung im Zeitvergleich: Die Bedrohung durch das Coronavirus für die öffentliche Gesundheit wird mit der Zeit immer häufiger als groß wahrgenommen. Besonders bei der älteren Generation ist ein deutlicher Wandel der Einschätzung zu erkennen. Zu den Ergebnissen (Deutsch)

Italien, 16.03. – Aktivitäten zu Hause: Während der landesweiten Ausgangssperre ist ein Großteil der Italiener gezwungen, zu Hause zu bleiben. Diese Zeit wird von vielen Italienern mit Aktivitäten wie Wartungs-, Dekorations-, Garten- und Heimwerkerarbeiten verbracht, wie YouGov Italien für ManoMano.it herausfand. Zu den Ergebnissen (Italienisch)

UK, 13.03. – Briten haben weiterhin wenig Angst: Der Großteil der Briten hat weiterhin keine Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Der Anteil an Personen, die angeben, Angst zu haben, steigt mit dem Alter. Die Mehrheit der britischen Bevölkerung ist zudem der Meinung, dass die britische Regierung die Coronakrise gut handhabt. Zu den Ergebnissen (Englisch)

Frankreich, 11.03. – Brand Perception von Desinfektionsmitteln: Die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln steigt auch in Frankreich. Wie sich die Entwicklung der Corona-Krise auf die Wahrnehmung der Desinfektionsmittel Marke Sanytol unter Franzosen auswirkt, zeigen die Daten aus dem YouGov BrandIndex im Zeitverlauf deutlich. Zu den Ergebnissen (Französisch)

USA, 11.03. –  COVID-19 Verschwörungen: Die Mehrheit der Republikaner (65%) stimmt der Aussage zu, dass die Bedrohung durch COVID-19 für politische Zwecke übertrieben wurde. Ebenfalls gibt die Mehrheit an, das Virus als „Falschmeldung“ abzustempeln, sei nicht richtig. Zu den Ergebnissen (Englisch)

USA, 06.03. – Food-Lieferdienste sehen Anstieg:  Da viele Amerikaner angehalten sind, sich selbst in Quarantäne zu begeben, zeigen die YouGov-Daten des BrandIndex einen Anstieg des KPIs Consideration von Food-Lieferdiensten und Kochboxen unter US-Amerikanern. Zu den Ergebnissen (Englisch)

USA, 05.03. – Viele wären mit GPS-Tracking von Quarantänepatienten einverstanden: Zwei von fünf US-Amerikanern würden die Einführung einer GPS-basierten App, die Corona-Patienten in Quarantäne überwachen soll, durch die US-Regierung befürworten, um sicherzustellen, dass infizierte Personen die Quarantäne nicht verlassen.  Zu den Ergebnissen (Englisch)

USA, 27.02. – Arbeiten von zu Hause: Das Center for Desease Control and Prevention ruft Unternehmen dazu auf, persönliche Meetings durch Video- und Telefonkonferenzen zu ersetzen und Optionen für Heimarbeit anzubieten. Etwa einer von fünf Amerikanern (18 Prozent) gibt an, ohne Einschränkungen von zu Hause arbeiten zu können. 13 Prozent geben an, von zu Hause arbeiten zu können, aber nur mit gewissen Limitationen. Zu den Ergebnissen (Englisch)

USA, 26.02. –  Einfluss auf die Biermarke Corona:  YouGov’s Buzz Score — das KPI, das im YouGov BrandIndex angibt, ob Verbraucher etwas positives oder negatives über eine Marke gehört haben — sinkt zunehmend für die Biermarke Corona. Zu den Ergebnissen (Englisch)

Wahrgenommene Bedrohung im Vergleich

Deutschland / int., 17.02. – Bekanntheit und Bedrohungsgefühl im internationalen Vergleich: Eine internationale YouGov-Umfrage unter 27.341 Personen in 23 Ländern und Regionen gibt Aufschluss über die unterschiedliche Wahrnehmung des Coronavirus weltweit. Die Umfrage zeigt, dass Philippiner am häufigsten angeben, mit dem neuen Krankheitserreger vertraut zu sein – im internationalen Vergleich zeigen sich jedoch große Unterschiede. Zum Zeitpunkt der Erhebung sehen Chinesen den Erreger am häufigsten als große Bedrohung, Europäer und Amerikaner zeigen sich weniger besorgt. Zu den Ergebnissen (Deutsch)

Singapur, 29.01. -  Angst vor Ansteckung unter Singapurern:  Ende Januar geben zwei von fünf Befragte (59 Prozent) in Singapur an, Angst vor einer Ansteckung mit dem, zum Zeitpunkt als Wuhan Virus bekannten, Coronavirus zu haben. Zum Befragungszeitpunkt haben 94 Prozent der Bevölkerung in Singapur vom „Wuhan“ Coronavirus gehört. Der Großteil gibt an, von der Regierung Maßnahmen wie Flugstops aus der Region Wuhan, Quarantäne für Kontaktpersonen und kostenlose Schutzmasken für die Bevölkerung zu erwarten. Zu den Ergebnissen (Englisch)

Zum Seitenanfang

 

Deutsche Ergebnisse – Die Wahrnehmung aktueller Entwicklungen im Zeitverlauf

Das erste Auftreten und die fortschreitende Ausbreitung des Coronavirus bringen seit Anfang des Jahres eine große mediale Aufmerksamkeit mit sich. Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse spiegeln die Wahrnehmung und Meinung der Deutschen zu Entwicklungen rund um das Coronavirus wider.

Die vollständigen Umfrageergebnisse lassen sich per Klick auf die jeweiligen Überschriften einsehen sowie nach verschiedenen Subgruppen analysieren.

Sie haben darüber hinaus Interesse an internationalen Ergebnissen? Die Frage des Tages in UK und die Frage des Tages in den USA  beschäftigen sich ebenfalls derzeit mit dem Coronavirus und dessen Wahrnehmung in der Bevölkerung.

31.03. – Maskenpflicht beim Einkauf

Knapp die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) spricht sich für eine Maskenpflicht beim Einkauf im Supermarkt in Deutschland aus. 42 Prozent votieren gegen diese zusätzliche Schutzmaßnahme. Ältere sprechen sich zudem häufiger für eine Maskenpflicht aus als Jüngere.

31.03. – Besuchsverbot

Knapp zwei Drittel (61 Prozent) sind der Meinung, dass für Angehörige von sterbenden Bewohnern eine Ausnahme vom Besuchsverbot in Pflege- und Altersheimen gemacht werden sollte. 28 Prozent sind gegen eine Ausnahmeregelung, denn der Schutz vor dem Coronavirus habe aktuell höchste Priorität.

30.03. – Mietstundungen

Nach Meinung von mehr als der Hälfte der Deutschen (58 Prozent) ist die angekündigte Stundung von Mietzahlungen von großen Einzelhandelsketten wie Adidas, H&M oder Deichmann unangemessen. 29 Prozent hingegen finden die Maßnahme in Zeiten der Krise angemessen.

30.03. – Aktivitäten im Freien

Das Frühlingswetter des vergangenen Wochenendes hat die Mehrheit der Deutschen dazu verleitet, Aktivitäten im Freien, wie Spazierengehen oder Radfahren, zu unternehmen. Ein Drittel (32 Prozent) war mit dem Partner oder der Partnerin unterwegs. Einer von Fünf (19 Prozent) mit der Familie.

30.03. – Dinge vermissen

Die Kontaktesperre ist seit gut einer Woche in Kraft. Das uneingeschränkte Treffen mit Freunden und Familie vermissen die Deutschen am häufigsten (47 Prozent). Aber jeder Zehnte (11 Prozent) vermisst am meisten auswärts essen zu gehen.

30.03. – Mediale Berichterstattung

Grafik Corona Berichterstattung Vergleich

26.03. – Einhaltung der Kontaktsperre

Drei von fünf Deutschen (61 Prozent) glauben, dass die derzeitige bundesweite Kontaktsperre von den Bürgern ausreichend eingehalten wird. Es zeigt sich jedoch, dass Ältere diese Einschätzung deutlich häufiger teilen als die jüngere Generation.

26.03. – Solidarität beim Einkauf

Die Medien berichten viel über verschiedenste zwischenmenschliche Szenen, die sich derzeit in Supermärkten abspielen. Jeder Zehnte (11 Prozent) gibt an, eine positive Situation erlebt zu haben. Etwas mehr, 15 Prozent, haben eine negative Situation beobachtet. Mehr als ein Drittel der Deutschen (36 Prozent) haben beim Einkauf allerdings zwischenmenschlich nichts Außergewöhnliches beobachtet.

25.03. – Veränderung der Handhygiene

Grafik zur veränderten Handhygiene

25.03. – Bedrohung der Demokratie

Bürger- und Freiheitsrechte werden zurzeit in vielen Ländern eingeschränkt, um die Corona-Epidemie zu bekämpfen. 12 Prozent der Deutschen glauben, dass die Demokratie in der EU dadurch grundsätzlich bedroht ist. 17 Prozent sehen diese Bedrohung nur für einige EU-Mitgliedsländer. Die Hälfte (51 Prozent) jedoch sieht die Demokratie im Großen und Ganzen nicht bedroht.

25.03. – Alkoholkonsum

7 Prozent der Deutschen geben an, in der aktuellen Situation mehr Alkohol zu trinken als vor der Corona-Krise, 12 Prozent wiederum trinken weniger Alkohol. In Großbritannien geben 13 Prozent an, mehr und 18 Prozent weniger zu trinken als normal. In den USA ist es etwa jeder Zehnte (11 Prozent), der angibt, mehr Alkohol zu trinken. Knapp jeder siebte US-Amerikaner (14 Prozent) trinkt weniger.

24.03. – Durchschnittsabitur

Abiturprüfungen aufgrund der Corona-Krise ausfallen lassen und stattdessen ein Durchschnittsabitur vergeben, fordert eine Petition von Schülern. Die Deutschen zeigen sich beim Thema gespalten: 42 Prozent lehnen den Vorschlag ab, 35 Prozent befürworten ihn. Die Ergebnisse zeigen auch: Jüngere sprechen sich häufiger gegen das Durchschnittsabitur aus.

24.03. – Nutzung von Streaming- und Messaging-Diensten

Die Bevölkerung ist angehalten, zu Hause zu bleiben. Knapp die Hälfte der Deutschen gibt an, häufiger Messaging-Dienste zu Nutzen als noch vor der Corona-Krise. Bei Streaming-Diensten sagen eher Männer, dass sie diese aktuell häufiger nutzen würden als Frauen (30 Prozent Männer vs. 23 Prozent Frauen).

23.03. – Informationen über neue Kontaktsperre

Ab Montag, den 23.03.20, hat die deutsche Bundesregierung eine bundesweite Kontaktsperre verhängt. Menschenversammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind verboten und können sanktioniert werden. Die deutliche Mehrheit der Deutschen (87 Prozent) fühlt sich ausreichend über die Gründe für die neuen Maßnahmen informiert. Jeder Dritte (33 Prozent) allerdings fühlt sich nicht ausreichend über mögliche Strafen bzw. Sanktionen bei Nicht-Einhaltung der neuen Kontaktsperre informiert.

Grafik Informationen über neue Kontaktsperre

22.03. – Sorge um Zukunft

Es zeichnet sich bereits ab, dass die globale Wirtschaft von der Corona-Krise in Mitleidenschaft gezogen wird. Knapp die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) macht sich deswegen Sorgen um ihre persönliche Zukunft.

22.03. – Grenzschließungen

Knapp vier von fünf Deutschen (78 Prozent) sehen in den Grenzschließungen Deutschlands zu Österreich, Frankreich und der Schweiz ein wirksames Mittel, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

19.03. – Merkel Rede

Jeder zweite Deutsche (50 Prozent) hat die Ansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 18.03.2020 im Fernsehen verfolgt. 7 Prozent der Befragten geben an, von der Rede nichts mit bekommen zu haben.

19.03. – Sicherung des Arbeitsplatzes

Ein Drittel der Deutschen (36 Prozent) wäre bereit, wenn sie in einem Unternehmen, das unter der Corona-Krise wirtschaftlich leidet, arbeiten würden, einen Monat freiwillig auf ihr Gehalt zu verzichten, um ihre Arbeitsstelle zu sichern. Mehr jedoch, 46 Prozent, wären dazu nicht bereit.

18.03. – Selbstisolation Regierungschefs

Ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) ist der Meinung, dass Regierungschefs sich in freiwillige Selbstisolation begeben sollten. Etwas mehr (42 Prozent) allerdings sind der Meinung, dass sie dies, unabhängig davon, ob die Politiker positiv oder negativ auf das Virus getestet wurden, nicht tun sollten.

18.03. – Genutzte Informationsquellen

Grafik Informationsquellen Coronavirus

17.03. – Kauf Toilettenpapier

Etwa jeder Siebte (14 Prozent) fühlt sich in Zeiten der Corona-Krise gemaßregelt, wenn er oder sie mehrere Packungen Toilettenpapier auf einmal kauft. Ein Drittel (35 Prozent) tut dies nicht.

16.03. - Ausgangssperre für Deutschland

Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) sagen, Deutschland solle, ähnlich wie in einigen Ländern Europas, eine allgemeine Ausgangssperre verhängen, um die Verbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen. Knapp Zwei von Fünf (38 Prozent) sind gegen diese Maßnahme, bei der das Zuhause nur für berufliche Tätigkeiten, Einkäufe und Arztbesuche verlassen werden dürfte.

16.03. - Entschleunigung des öffentlichen Lebens

Kitas und Schulen sind zu, einige Grenzen geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, der Bahnverkehr wird reduziert. Zwei von fünf Deutschen (42 Prozent) fühlen sich durch die eingeleiteten Maßnahmen eher beunruhigt. 37 Prozent hingegen sagen, sie würden ihnen eher ein Gefühl von Sicherheit geben.

16.03. - Anstieg des Fernsehkonsums

Knapp ein Drittel (27 Prozent) sagt, aufgrund des Coronavirus mehr Fernsehen zu schauen als gewöhnlich. Der Großteil (54 Prozent) allerdings gibt an, dass sich der Fernsehkonsum aufgrund des Coronavirus nicht verändert habe.

15.03. – Schul- und Kitaschließungen

Am 13.03.2020 wurde beschlossen, für mehrere Wochen die Schulen und Kitas in Deutschland zu schließen, um einer schnelleren Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Die Hälfte der Deutschen (50 Prozent) befürworten dies voll und ganz. 14 Prozent lehnen die Schließungen ab.

12.03. – Absage Urlaub

Einige Länder begannen im März aufgrund des Coronavirus Einreisebeschränkungen zu verhängen. Jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) hat daher bereits einen Urlaub abgesagt bzw. macht sich Sorgen, dies tun zu müssen. Ein Viertel der Deutschen (26 Prozent) macht sich noch keine Sorgen.

11.03. – Italien ist Sperrzone

Am 9. März entschied die italienische Regierung, das gesamte Staatsgebiet Italiens abzuriegeln und das Land zur Sperrzone zu erklären. 67 Prozent der Deutschen halten diese Maßnahme für gerechtfertigt.

10.03. – Möglichkeit Homeoffice

Die Mehrheit der Deutschen (40 Prozent) gibt an, dass sie in einem Job arbeiten, bei dem Homeoffice theoretisch nicht möglich wäre. Für 28 Prozent wäre es theoretisch möglich, im Homeoffice zu arbeiten.

10.03. – Telefonische Krankschreibung

Am 10.3.2020 wurde bekannt gegeben, dass es aufgrund des Coronavirus ab sofort möglich ist, sich bei leichten Atemwegserkrankungen bis zu sieben Tage vom Arzt telefonisch, also ohne Untersuchung, krankschreiben zu lassen. Die deutliche Mehrheit der Deutschen (58 Prozent) befürwortet diese Entscheidung, ein Viertel der Deutschen (28 Prozent) lehnt sie ab.

05.03. – Verschiebung Kinostart James Bond

Am 4. März wurde beschlossen, dass der Kino-Start des neuen James-Bond-Films „No time to die“ aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus weltweit auf voraussichtlich November 2020 verschoben wird. 41 Prozent der Deutschen finden diese Entscheidung angemessen.

04.03. – Bedrohung öffentliche Gesundheit

Anfang März schätzen 46 Prozent der Deutschen die Bedrohung für die öffentliche Gesundheit in Deutschland durch das Coronavirus als moderat ein. Fast jeder Dritte (30 Prozent) schätzt sie als minimal ein, für 11 Prozent handelt es sich um eine große Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Vom 03.-05.02.2020 wurde die Fragestellung bereits unter 2.070 Personen im YouGov Omnibus erhoben. Die Ergebnisse im Vergleich:

Vergleich der wahrgenommenen Bedrohung zwischen Anfang Februar und Anfang März 2020

03.03. – Mediale Berichterstattung

Das Coronavirus wird zum wichtigsten Thema der Medien. Fast jeder zweite Deutsche (45 Prozent) findet jedoch, dass die Medien zu viel über das Coronavirus berichten. 36 Prozent finden, dass der Umfang der Berichterstattung durch die Medien angemessen ist.

02.03. – Kauf Hygiene-Artikel

Durch die Verbreitung des Coronavirus sind in vielen Geschäften Artikel wie Desinfektionsmittel, Seife, Fieberthermometer und Atemschutzmasken ausverkauft. Anfang März haben 67 Prozent der Deutschen solche Artikel  nicht gekauft und haben es auch nicht vor. 10 Prozent haben bereits Artikel dieser Art wegen des Coronavirus gekauft.

02.03. – Absage Urlaubreise

39 Prozent der Deutschen gaben Anfang März an, eine geplante Urlaubsreise ins Ausland aufgrund des Coronavirus abzusagen. 42 Prozent gaben an, diese nicht absagen zu wollen.

13.02. – Absage Mobilfunkmess MWC in Barcelona

Mit der internationalen Mobilfunkmesse MWC in Barcelona wird eine der ersten Großveranstaltungen aufgrund der Verbreitung des Coronavirus abgesagt. Zu diesem Zeitpunkt befürwortete die deutliche Mehrheit der Deutschen (68 Prozent) diese Entscheidung.

27.01. – Angst vor Ausbreitung

Ende Januar 2020 trat in Frankreich das Coronavirus erstmals in Europa auf. 46 Prozent der Deutschen gaben an, keine Angst vor der Ausbreitung in Deutschland zu haben. 43 Prozent und damit 4 Prozent mehr als eine Woche zuvor (s. unten), haben Angst vor einer Ausbreitung.

22.01. – Angst vor Ausbreitung

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus und erreicht am 21. Januar die USA. Die Mehrheit der Deutschen (47 Prozent) gibt an, keine Angst vor der Ausbreitung in Deutschland zu haben. 39 Prozent haben bereits Angst vor einer Ausbreitung.

Bild: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Zum Seitenanfang

Bitte lesen Sie unsere Community-Regeln, bevor Sie posten.