Sonntagsfrage: Maaßen-Skandal macht sich bemerkbar

Sonntagsfrage: Maaßen-Skandal macht sich bemerkbar
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CDU und CSU haben sich mit Maaßen-Affäre keinen Gefallen getan. Besonders Horst Seehofer verliert an Zustimmung bei seinen Anhängern.

Das Ende des Sinkflugs der Union scheint noch nicht erreicht, wie die aktuelle Sonntagsfrage YouGov-Sonntagsfrage im Auftrag des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) der MADSACK Mediengruppe zeigt. Die 30-Prozentmarke rückt noch weiter in die Ferne, CDU/CSU liegen jetzt nur noch bei 27 Prozent. Der Fall Maaßen hat seine Spuren hinterlassen. Hierauf deuten auch aktuelle Ergebnisse einer YouGov-Umfrage hin, laut der die Mehrheit (41 Prozent) auch die letztliche Entscheidung einer Versetzung des Verfassungsschutzpräsidenten bei gleichbleibendem Gehalt schlecht findet. Noch kritischer wurde der Abstimmungsprozess bis zu dieser Entscheidung beurteilt.

Bundestagswahl

Bei den Anhängern der Unions-Fraktion hat sich Besonders Horst Seehofer unbeliebt gemacht. 56 Prozent der CDU/CSU-Wähler sind unzufrieden mit ihm als einen der hauptverantwortlichen Politiker bezüglich der Verhandlungen im Fall Maaßen (im Vergleich zu 53 Prozent der Gesamtbevölkerung). Angela Merkel nehmen ihr Verhalten in dieser Sache die eigenen Wähler im Vergleich etwas weniger krumm (45 Prozent im Vergleich), wobei Sie insgesamt bei der Wählerschaft schlechter abschneidet (54 Prozent der Gesamtbevölkerung).

AfD zum ersten Mal zweitstärkste Partei

Die Sozialdemokraten konnten im Vergleich zum Vormonat zwar keinen Boden gut machen, verlieren jedoch auch nicht weiter und stehen bei 17 Prozent. Gewinner ist diese Woche die AfD (18 Prozent), die zum ersten Mal innerhalb der YouGov-Sonntagsfrage zweitstärkste Partei ist. Auch die Grünen können sich über einen Prozentpunkt freuen (14 Prozent). Linke (11 Prozent) und FDP (9 Prozent) halten das Niveau und bilden die Schlusslichter.

Zeitverlauf

Die Ergebnisse samt einer kurzen Erklärung der Methodik stehen unter folgendem Link kostenfrei zum Download zur Verfügung. 

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Bild: dpa

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