50 Jahre 68er: So blicken die Deutschen auf die 60er Jahre zurück

50 Jahre 68er: So blicken die Deutschen auf die 60er Jahre zurück

Besonders Sexualität und die Rolle der Frau haben sich laut den Deutschen in den 60er Jahren verändert.

Das Jahr 1968 jährt sich 2018 zum 50. Mal. Der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar ist der Meinung, dass dieses Datum die Gesellschaft bis in ihre Tiefe verändert hat. Generell gelten die 1960er Jahre als Jahrzehnt der Beschleunigung. In einer aktuellen Umfrage haben YouGov und Statista die Deutschen gefragt, was sich ihrer Meinung nach besonders verändert hat und welche Ereignisse ihnen am präsentesten sind.

Für zwei Drittel (64 Prozent) waren die 60er vor allem eine Zeit des sexuellen Umschwungs. Auch die Rolle der Frau (60 Prozent) sehen viele als großes Thema dieser Zeit. Ebenfalls wichtig sind musikalische Entwicklungen (45 Prozent) und die Einstellung zum Krieg (43 Prozent).

50 Jahre 68er: Die große Veränderung

Damit verbunden sind prägende Ereignisse dieser Dekade. Am präsentesten ist die Ermordung John F. Kennedys (47 Prozent). Auch an den Bau der Berliner Mauer erinnern sich immerhin zwei von fünf Befragten (42 Prozent), wenn sie an die 60er Jahre denken. Ebenso viele sehen Flower Power- und Hippiebewegung als wichtige Phänomene dieses Zeitraums.

50 Jahre 68er: Die prägendsten Ereignisse

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1094 Personen ab 18 Jahren vom 27.04.-02.05.2018 repräsentativ befragt.

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