Wegen Winter wehleidig

Wegen Winter wehleidig
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Die Mehrheit der Deutschen leidet am „Winterblues“. Wie sich das äußert und was sie dagegen tun.

Der Winter kann mit kurzen und kalten Tagen bisweilen auf das Gemüt schlagen. Drei von fünf Deutschen (60 Prozent) leiden zumindest manchmal am sogenannten „Winterblues“ und fühlen sich aufgrund des Wetters und der dunklen Jahreszeit trübsinniger als sonst. Das ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage in Kooperation mit Statista. Besonders betroffen sind Befragte zwischen 35 und 44 Jahren (65 Prozent) und Frauen (65 Prozent im Vergleich zu 54 Prozent der Männer).

Die Betroffenen zeigen verschiedenste Symptome. Besonders häufig haben sie keine Lust, etwas zu unternehmen (64 Prozent), fühlen sich antrieblos (63 Prozent) und haben ein erhöhtes Schlafbedürfnis (57 Prozent). Auch sind über die Hälfe niedergeschlagen und melancholisch und haben das Bedürfnis, mehr Zeit zu Hause zu verbringen.

Daher sind auch ein gern genutztes Mittel zur Bekämpfung von Winterblues die eigenen vier Wände. 60 Prozent der Befragten bleiben zu Hause und machen es sich gemütlich. Auch Schlaf dient als Wundermittel gegen betrübte Gemüter (43 Prozent). Ebenfalls helfen Serienmarathons (42 Prozent) und Lesestunden (33 Prozent). Eines der Mittel, das erwiesenermaßen besonders gut gegen Melancholie aller Art helfen soll, wenden nur ein Fünftel an: Sport machen.

Was tun gegen den Winterblues?

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1093 Personen ab 18 Jahren vom 19.-23.01.2018 repräsentativ befragt.

 

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