Mobiles Banking per App: Zufriedene Nutzer und interessierte Neukunden â wenn Apps BedĂŒrfnisse befriedigen
Köln, 23.08.2017. Ăber die HĂ€lfte der Deutschen (56 Prozent) tĂ€tigt BankgeschĂ€fte inzwischen mobil oder kann sich eine Nutzung zumindest vorstellen. Die Mehrheit der Banking-App Nutzer (59 Prozent) ist darĂŒber hinaus mit ihrer Banking-App zufrieden. Selbst von den momentanen Nicht-Nutzern sind 56 Prozent an gewissen Funktionen einer Banking-App grundsĂ€tzlich interessiert. Und sogar ein FĂŒnftel (22 Prozent) der Nicht-Nutzer, das groĂe Sicherheitsbedenken gegenĂŒber Apps hat, wĂŒrde durch zusĂ€tzliche Sicherheitsfunktionen sogar ernsthaft ĂŒber eine Nutzung nachdenken. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie âMobiles Banking per Appâ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.
Die Mobile-Banking-Angebote von Direktbanken punkten der Studie zufolge besonders gut: Unter den âTop 3â tauchen die Apps der âING-DiBaâ mit 73 Prozent an zufriedenen Nutzern auf, gefolgt von der âcomdirectâ (70 Prozent) und der âDKB Deutsche Kreditbankâ (65 Prozent). âGerade in Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung ist es fĂŒr Banken wichtig, mit der Zeit zu gehen und fĂŒr ihre Kunden mobil erreichbar zu seinâ, sagt Markus Braun, Head of Business Unit Reports bei YouGov.
Doch trotz der hohen Zufriedenheitsquote nutzt die Banking-App der Hausbank nur jeder Zweite (55 Prozent). Hier stehen Banken in Konkurrenz mit Bezahlsystemen wie PayPal (nutzen 64 Prozent der Banking-App-User) oder anderen Apps.. Nicht-Nutzer hegen in erster Linie Sicherheitsbedenken: Knapp zwei Drittel (63 Prozent) wollen ihre Bankdaten schlicht nicht auf dem Smartphone hinterlegen. 32 Prozent haben Angst, dass bei Diebstahl oder Verlust auf das Konto zugegriffen wird. âWer diese Ăngste nicht aus dem Weg rĂ€umen kann, wird eine Vielzahl von Kunden auch in Zukunft nicht fĂŒr die eigene App begeistern könnenâ, warnt Braun. Er empfiehlt, skeptischen Kunden zu zeigen, dass âdie App wirklich sicher ist und ihre BankgeschĂ€fte bei Ihnen auch mobil in guten HĂ€nden sindâ. ZusĂ€tzliche Sicherheitsfunktionen, die implementiert und kommuniziert werden, können diese Sicherheitsbedenken reduzieren.
Wie die aktuelle YouGov-Studie zeigt, erledigen die derzeitigen Nutzer von Banking-Apps ĂŒberwiegend Standardaufgaben wie Ăberweisungen (83 Prozent) und wollen den Ăberblick ĂŒber ihre BankgeschĂ€fte behalten (79 Prozent). Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ist die die Mehrheit (62 Prozent) der Nutzer ist zudem mĂ€nnlich, hĂ€ufig unter 35 Jahre alt (42 Prozent), akademisch gebildet (40 Prozent) und verfĂŒgt ĂŒber ein Haushaltseinkommen von mindestens 2.500 Euro (48 Prozent). WĂ€hrend bestehende Nutzer bereits kompetent im Umgang und daher eher an weiterfĂŒhrenden Funktionen interessiert sind, haben Neu-Kunden andere BedĂŒrfnisse. Zusatzfunktionen, wie Rechnungen per Kamera einscannen und bezahlen oder die Verwaltung von Aktiendepots können schnell ĂŒberfordern und sind daher weniger gefragt. Braun empfiehlt, neuen Kunden verstĂ€rkt die bereits durch das Kundenportal bekannten Funktionen der Banking-App zu zeigen.
Ăber die Studie
FĂŒr die Studie wurde auf die 100.000 Datenpunkte umfassende YouGov-Datenbank zugegriffen, fĂŒr die im Jahresverlauf 70.000 Deutsche kontinuierlich reprĂ€sentativ befragt werden. Die intelligente Vernetzung der Daten ermöglicht eine besonders detaillierte Analyse des Konsumentenverhaltens. Kombiniert wurde die Analyse mit einer zusĂ€tzlichen bevölkerungsreprĂ€sentativen Befragung von 2.000 Personen, die vom 13.06.2017 bis 19.06.2017 durchgefĂŒhrt wurde.
Der Report kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: https://yougov.de/reports/mobilesbankingperapp
Pressekontakt:
YouGov Deutschland GmbH
Nikolas Buckstegen
Manager PR
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E-Mail: presse@yougov.de
Kontakt zur Studienleitung:
YouGov Deutschland GmbH
Fabian Melchert
Consultant
Tel.: +49 (0) 221 420 61 â 481
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