Mehrheit der Deutschen ist für Erhalt von Metzgereien, kauft aber Fleisch im Supermarkt

Mehrheit der Deutschen ist für Erhalt von Metzgereien, kauft aber Fleisch im Supermarkt
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Eine aktuelle YouGov Umfrage zum Thema Metzgereien und Fleischeinkauf

Metzgereien werden im Stadtbild immer seltener. Die Mehrheit der deutschen Verbraucher (60 Prozent) gibt an, ihren Fleischeinkauf mittlerweile am ehesten im Supermarkt zu tätigen, entweder fertig abgepackt (32 Prozent) oder an der Frischetheke (28 Prozent). Dass sie Fleisch- und Wurstwaren am ehesten beim Metzger kaufen, sagt ein Viertel der Befragten (24 Prozent). Etwas anders sieht die prozentuale Verteilung unter Personen aus, die auf nachhaltigen Anbau beim Essen und beim Einkauf achten. Mit Hilfe von YouGov Profiles hat die Untersuchung dieser Zielgruppe ergeben, dass ein Drittel (34 Prozent) ihr Fleisch beim Metzger einkauft, das sind also immerhin 10 Prozentpunkte mehr im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Insgesamt sagen aber auch 46 Prozent jener auf nachhaltigen Anbau achtenden Verbraucher, dass sie Fleisch im Supermarkt kaufen, entweder abgepackt (19 Prozent) oder an der Frischetheke (27 Prozent).

Ein Viertel der Deutschen kauft Fleisch hauptsächlich beim Metzger ein

Großteil trotzdem für Erhalt inhabergeführter Metzgereien

Obwohl nur ein Viertel der deutschen Verbraucher Wurst- und Fleischwaren hauptsächlich in einer Metzgerei kauft, sagen 80 Prozent der Deutschen, dass sie den Erhalt inhabergeführter Metzgereien wichtig finden. Unter Befragten, die auf nachhaltigen Anbau beim Essen und beim Einkauf achten, sind es 86 Prozent.

Großteil für Erhalt inhabergeführter Metzgereien

 

Auf Basis der YouGov Frage des Tages wurden vom 18. bis 20. Juni 2021 ca. 12.000 Personen in Deutschland befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Im Anschluss wurden die Ergebnisse mit unserer Datenbank von mehr als 160.000 frei kombinierbaren Datenpunkten verknüpft. Mit Hilfe des Zielgruppensegmentierungstools YouGov Profiles wurde die Zielgruppe jener, die auf nachhaltigen Anbau beim Essen und beim Einkauf achten, gebildet und beispielhaft analysiert.

 

Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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