Gründe für Verbraucher weltweit für den Einkauf im stationären Einzelhandel

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Die Vorteile und Treiber aber auch die Hindernisse des Einkaufs im stationären Geschäft werden in 17 Märkten weltweit von YouGovs aktuellem „International Retail Report 2021 – Shopping in the pandemic and the implications for the future“ analysiert.

Köln, 14.06.2021. Dass das Shoppen in Geschäften vor Ort trotz der Corona-Krise nicht in Gefahr ist, und warum Verbraucher weltweit den stationären Einzelhandel nutzen, zeigt der aktuelle YouGov International Retail Report 2021. Produkte vor dem Kauf beispielsweise zu testen und zu berühren und Dienstleistungen persönlich auszuprobieren, ist für die Befragten weltweit der am häufigsten genannte Treiber für das Offline-Shopping: Insgesamt sagen 62 Prozent aller Befragten, dass die tatsächliche Begutachtung von Produkten ein wichtiger Grund für den Einkauf in einem stationären Einzelhandelsgeschäft sei. In jedem der 17 in unserer Studie untersuchten Märkte gibt dies jeweils mindestens die Hälfte der Bevölkerung an. Am häufigsten sagen dies Mexikaner (71 Prozent), am seltensten Franzosen (51 Prozent). In Deutschland machen 63 Prozent diese Angabe.

Auch die Möglichkeit zum Testen und Probieren der Ware im Geschäft ist ein von den Verbrauchern wahrgenommener Vorteil des Einkaufens im stationären Einzelhandel – 53 Prozent der Befragten weltweit machen diese Angabe. In Deutschland sagen dies 52 Prozent. Am häufigsten treffen Dänen (64 Prozent) diese Aussage, am seltensten Chinesen (35 Prozent).

Dies zeigen Daten des aktuellen „International Retail Report 2021 – Shopping in the pandemic and the implications for the future“, der internationalen Data & Analytics Group YouGov, für den mehr als 19.000 Personen in 17 Märkten weltweit im Januar und Februar 2021 befragt wurden. Das Whitepaper bietet einen Überblick über die durch die COVID-19-Krise beeinflussten Veränderungen des Einkaufsverhaltens im Einzelhandels-Sektor. Es betrachtet das Zusammenspiel von Online- und stationären Einkäufen in Pandemiezeiten in den verschiedenen Märkten sowie in den unterschiedlichen Altersgruppen.

Abwicklungsdauer des Kaufs für Deutsche als Treiber für Offline-Shopping am unwichtigsten

Dass das schnellere Abwickeln des Kaufs im stationären Einzelhandel ein positiver Treiber ist, trifft auf 45 Prozent der weltweit Befragten zu. Dies sagen Deutsche jedoch am seltensten (26 Prozent), Mexikaner am häufigsten (55 Prozent).

Persönliches Shopping-Erlebnis, auch mit anderen, ist wichtig

34 Prozent aller Befragten geben an, dass das Erlebnis eines persönlichen Besuchs im Geschäft für sie ein Grund für das Offline-Shopping ist. In Deutschland ist dies 38 Prozent wichtig, also ein höherer Wert als der internationale Durchschnitt. Innerhalb Europas sagen dies nur die Briten noch häufiger (42 Prozent). International am häufigsten treffen Befragte in Hongkong diese Aussage (46 Prozent).

Besonders für Italiener ist die Freude, mit anderen Personen einkaufen zu gehen, ein wichtiger Treiber für den Kauf im stationären Einzelhandel (32 Prozent). Der internationale Durchschnitt liegt hier bei 17 Prozent. Auch Deutschen ist dies ein wichtiger Punkt: Am zweithäufigsten unter allen Befragten (27 Prozent) ist ihnen das Shoppen mit anderen Menschen wichtig.

 

Der vollständige „International Retail Report 2021 – Shopping in the pandemic and the implications for the future“ (in englischer Sprache) kann kostenfrei unter der Angabe von Kontaktdaten hier heruntergeladen werden.

 

 

Pressekontakt:

YouGov Deutschland GmbH
Anne-Kathrin Sonnenberg
PR Manager
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