Frauen sind vorbildlicher beim Tragen eines Mund- und Nasenschutzes als Männer

Frauen sind vorbildlicher beim Tragen eines Mund- und Nasenschutzes als Männer
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Wer hält sich häufiger an das Tragen von Mund- und Nasenschutz? Wie viele Deutsche haben sich dran gewöhnt, und wer vergisst ihn hin und wieder mal? YouGov hat nachgefragt.

Der Mund- und Nasenschutz ist durch die Corona-Krise im öffentlichen Raum derzeit nicht mehr wegzudenken, ist er doch Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Arztpraxen oder auch beim Einkaufen. Eine große Mehrheit der Deutschen (80 Prozent) gibt an, dass sie sich immer an die Regeln zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes im öffentlichen Raum hält. Frauen sind hierbei vorbildlicher: 84 Prozent der Frauen halten sich nach eigenen Aussagen an die Mundschutz-Pflicht, insgesamt 7 Prozentpunkte mehr als Männer. Jeder sechste Deutsche (16 Prozent) gibt an, sich nicht immer an die Regeln zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes im öffentlichen Raum zu halten. Dies sagen Männer häufiger als Frauen (19 Prozent vs. 12 Prozent der Frauen). Das sind Ergebnisse einer aktuellen YouGov Umfrage.

Männer halten sich seltener an das Tragen eines Mundschutzes

Die Mehrheit der Deutschen hat sich an das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes gewöhnt

Mittlerweile sagt mehr als jeder zweite Deutsche (56 Prozent), sich an das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes gewöhnt zu haben. Männer geben dies etwas häufiger an als Frauen (60 Prozent vs. 54 Prozent der Frauen). 42 Prozent der Befragten haben sich nicht daran gewöhnt.

Männer haben sich eher an den Mundschutz gewöhnt

Nichtträger stellen Nutzen des Mund- und Nasenschutzes in Frage

54 Prozent derjenigen Befragten, die sich nicht immer an die Regeln zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes halten, geben als Grund an, dass es ihnen unangenehm sei. 42 Prozent halten das Tragen der Masken nicht für sinnvoll, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu verringern. 38 Prozent hingegen geben zu, manchmal zu vergessen, den Mund- und Nasenschutz mitzuführen.

Nichtträger stellen Nutzen in Frage

 

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 2.089 Personen in Deutschland ab 18 Jahren vom 03.-05.08.2020 bevölkerungsrepräsentativ befragt.

 

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