Sonntagsfrage: FDP gewinnt leicht

Sonntagsfrage: FDP gewinnt leicht

Kaum Veränderung in der Wahlabsicht der Deutschen

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, geben weiterhin 35 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger und Bundesbürgerinnen an, CDU/CSU zu wählen. Auch die SPD hält den Stand vom September und landet bei 15 Prozent. Somit zeigt sich für die Große Koalition keine Veränderung in der Wahlabsicht der Bürger. Die Grünen bleiben unverändert bei 18 Prozent.

Wahlabsicht der Deutschen Oktober

Bei der AfD (12 Prozent) und den Linken (9 Prozent) ist auch keine Bewegung zu beobachten. Lediglich die FDP kann einen Prozentpunkt hinzugewinnen und landet im Oktober bei 6 Prozent. Die sonstigen Parteien erreichen 5 Prozent der Wählerstimmen.

Wahlabsicht im Zeitstrahl Oktober

Umwelt- und Klimaschutz trotz Corona-Pandemie wichtigstes Thema

Sagen in Zeiten der Corona-Krise 12 Prozent der befragten Deutschen, dass die Gesundheitsversorgung das wichtigste Thema sei, um das sich Politiker und Politikerinnen in Deutschland kümmern sollten, so liegt doch Umwelt- und Klimaschutz bei dieser Frage vorn: 16 Prozent sehen dies als wichtigstes Thema. Die Gesundheitsversorgung hat jedoch im Vergleich zu den Vormonaten aufgeholt: Sagten im August und September jeweils 8 Prozent, dass dies das wichtigste Thema sein, sind es im Oktober 4 Prozentpunkte mehr. Jeweils 11 Prozent finden im Oktober Rente und Altersvorsorge sowie Einwanderung und Asyl am wichtigsten, 9 Prozent nennen hierbei die Schere zwischen Arm und Reich.

Umweltversorgung wichtigstes Thema im Oktober

Das ist das Ergebnis der aktuellen Sonntagsfrage, für die 1.656 Personen unter 2.025 wahlberechtigten Umfrageteilnehmern ihre Wahlabsicht zwischen dem 22.10. und 26.10.2020 abgegeben haben.

Die Ergebnisse samt einer Erklärung der Methodik stehen hier kostenlos zur Verfügung.

Für weitere Informationen zur Methodik von Wahlumfragen bei YouGov klicken Sie bitte hier.

Informationen zu häufig gestellten Fragen zum Thema Wahlforschung finden Sie hier.

 

Foto: Kay Nietfeld/dpa

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