Zwei von fünf Deutschen lehnen Zuschauer in Bundesliga-Stadien ab September ab

Zwei von fünf Deutschen lehnen Zuschauer in Bundesliga-Stadien ab September ab

Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der dpa hat erfragt, wer das Zulassen von Fans in Bundesliga-Stadien ab September befürworten würde und wer nicht.

Die Corona-Pandemie verlangt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft viel ab. Durch Schutzmaßnahmen gegen die Ansteckung mit dem Virus und durch Abstandsregeln sind auch Sportveranstaltungen, wie die Spiele der Fußball-Bundesliga betroffen. Seit Ausbruch der Krise fanden alle Fußballspiele der Bundesliga ohne Zuschauer statt. Nun bereitet sich die Deutsche Fußball Liga (DFL) darauf vor, möglichst schon zu Beginn der kommenden Saison ab Mitte September wieder Zuschauer in Bundesliga-Stadien zu lassen.

Das öffentliche Meinungsbild zu dem Reizthema ist gespalten. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworteten 45 Prozent der insgesamt 2.018 befragten Personen eine Fan-Rückkehr in die Stadien - allerdings nur neun Prozent uneingeschränkt. 36 Prozent finden die Teilzulassung von Zuschauern lediglich unter dem Vorbehalt richtig, dass die Hygiene-Maßnahmen streng kontrolliert werden. 44 Prozent der Umfrageteilnehmer sprachen sich generell gegen Spiele vor Publikum aus. Zehn Prozent wollten sich nicht festlegen.

Männer befürworten Zulassung von Fans häufiger

Wenig überraschend ist, dass Männer eine Zulassung von Fans in Stadien häufiger begrüßen als Frauen.

Männer befürworten Zulassung von Fans häufiger als Frauen

Männer befürworten sowohl eine uneingeschränkte Zulassung häufiger als Frauen (11 Prozent vs. 8 Prozent) als auch eine Zulassung von Zuschauern unter strenger Kontrolle der Hygiene-Vorschriften (40 Prozent vs. 32 Prozent der Frauen). Frauen würden eine Zulassung von Zuschauern in Bundesliga-Stadien ab Mitte September häufiger ablehnen (46 vs. 42 Prozent).

 

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 2.018 Personen in Deutschland ab 18 Jahren vom 07.-10.08.2020 bevölkerungsrepräsentativ befragt.

 

Text: YouGov/ dpa

Foto: dpa

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