Die Hälfte der Deutschen ist für "Uber"-Verbot

Die Hälfte der Deutschen ist für "Uber"-Verbot
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63 Prozent würden den Fahrdienstvermittler nicht nutzen. 

Durch den Fahrdienstvermittler "Uber" werden private Fahrer anhand einer mobilen App vermittelt. Dadurch werden normale Autofahrer zu Chauffeuren. Aktuell ist der Dienst in Deutschland verboten. Laut Gericht ist die Vermittlung von privaten Fahrern ohne Lizenz wettbewerbswidrig.

Ob die App "Uber Pop" in Deutschland verboten oder erlaubt werden soll, darüber entscheidet bereits der EU-Gerichtshof. Nun ist auch die Klage um die Mietwagen-App "Uber Black" vom Bundesgerichtshof an die nächste Instanz verwiesen worden.

Nutzungsbereitschaft für Uber

Wenn es solch einen Dienst in Deutschland gäbe, würde dieser aktuell von gut jedem Vierten (27 Prozent) genutzt. Die Mehrheit (63 Prozent) würde den Dienst nicht nutzen.

50 Prozent für Verbot

Offener für den Anbieter sind vor allem die jüngeren Generationen. Besonders die 18- bis 24-Jährigen (43 Prozent) und die 25- bis 34-Jährigen (45 Prozent) wären solch einem Fahrdienstvermittler gegenüber aufgeschlossen.

Uber-Verbot in Deutschland

Weniger einig sind sich die Deutschen bei dem Uber-Verbot in Deutschland. Die Hälfte ist für das Verbot (50 Prozent). Jedoch ist auch ein Drittel (33 Prozent) dagegen und 18 Prozent sind sich nicht sicher. Besonders stark sprechen sich die über 55-Jährigen für ein Verbot aus (56 Prozent).

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1037 Personen ab 18 Jahren zwischen dem 9.05. und 12.05.2017 repräsentativ befragt.

Foto: Britta Pedersen/dpa

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