Wahlumfrage: AfD fällt weiter zurück

Wahlumfrage: AfD fällt weiter zurück

Nach der Gründung im April starteten sie fulminant durch, nun schwinden die Chancen der Alternative für Deutschland (AfD). Dies zeigt der aktuelle INSA-Meinungstrend in Zusammenarbeit mit YouGov für die Bild-Zeitung.

Die Anti-Euro-Partei verliert einen Punkt und käme nur noch auf zwei Prozent, wenn am kommenden Sonntag gewählt würde. Die Fünf-Prozent-Hürde rückt für sie damit in weite Ferne. Auch die Piraten verharren weiter bei zwei Prozent und wären ebenfalls nicht im nächsten Bundestag vertreten.

Schwarz-Gelb hingegen schiebt sich in dieser Woche wieder an Rot-Grün vorbei. Die CDU/CSU verharrt bei 39 Prozent, die FDP (fünf Prozent) gewinnt einen Punkt hinzu und wäre somit wieder im Bundestag vertreten. Zusammen erreichen Union und FDP damit nun 44 Prozent, vier Punkte mehr als SPD (26 Prozent, +/- 0) und Grüne (14 Prozent, -eins), die gemeinsam auf 40 Prozent kommen.

Die Linke (acht Prozent) gewinnt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu. Auf klare Mehrheiten käme eine große Koalition (65 Prozent) und Schwarz-Grün (53 Prozent). Eine Ampelkoalition (SPD, FDP, Grüne) käme nur auf 45 Prozent und damit auf keine Mehrheit im neuen Bundestag.

Der INSA-Meinungstrend ist eine Repräsentativerhebung des Stimmungsbildes der deutschen Bevölkerung. In Zusammenarbeit mit YouGov werden an jedem Wochenende rund 2.000 Bundesbürger befragt. Die Ergebnisse des INSA-Meinungstrend erscheinen regelmäßig am Mittwoch in der BILD-Zeitung.

Weitere Informationen finden Sie unter insa-meinungstrend.de.

Bild: dpa

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