Knapp jeder siebte Deutsche bezeichnet sich als Feminist

Von

Umfrage im Rahmen des YouGov-Cambridge Globalism Project zu Feminismus, Frauenrechten und transgender Rechten

Köln, 27.12.2021. Die Themen Feminismus, Gleichberechtigung von Frauen und Frauenrechte haben in den letzten Jahren, u.a. durch #MeToo, große Wellen geschlagen. Aktuell geben 15 Prozent der Deutschen an, sich als Feministen zu bezeichnen. Erwartungsgemäß sagen dies Frauen häufiger als Männer (22 Prozent vs. 8 Prozent der Männer).

Jede fünfte Frau in Deutschland akzeptiert Pfiffe fremder Männer auf der Straße

Sieben von zehn Deutschen finden es unakzeptabel, wenn ein Mann einer Frau, die er nicht kennt, auf der Straße hinterherpfeift (70 Prozent). Hierbei ist die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen eher gering (71 Prozent der Frauen vs. 68 Prozent der Männer). Dass sie es akzeptabel finden, sagen 22 Prozent aller Befragten, unter Frauen treffen immerhin noch 19 Prozent diese Aussage, unter Männern sagt dies jeder Vierte (24 Prozent).

Dass es mit Frauenrechten in Deutschland noch nicht weit genug gegangen sei, sagt knapp die Hälfte aller Befragten (48 Prozent), unter Frauen sagen das 57 Prozent. Ein Drittel der Deutschen sagt aus, dass es mit Frauenrechten in Deutschland genau so weit gegangen ist, wie es gehen sollte (34 Prozent), dies sagen Männer häufiger als Frauen (42 Prozent vs. 25 Prozent der Frauen).

Dies sind Ergebnisse des YouGov-Cambridge Globalism Project 2021 für das insgesamt 1.009 Personen in Deutschland vom 19. August bis 13. September 2021 mittels standardisierter Online-Interviews befragt wurden. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Haltung der Männer zu Rechten von transgender Menschen zurückhaltender als jene der Frauen

Jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) ist der Ansicht, dass es mit den Rechten von transgender Menschen zu weit gegangen sei. Männer sind häufiger dieser Ansicht (25 Prozent vs. 15 Prozent der Frauen). Dass es mit deren Rechten noch nicht weit genug gegangen sei, sagen wiederum Frauen häufiger (34 Prozent vs. 21 Prozent der Männer und vs. 28 Prozent der Gesamtbevölkerung).

Für die Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) ist es akzeptabel, wenn Menschen sich mit einem anderen Geschlecht als dem bei der Geburt zugewiesenen identifizieren. Auch bei dieser Aussage zeigt sich bei Männern größere Zurückhaltung: Unter Männern sagen dies 55 Prozent, unter Frauen hingegen 68 Prozent.

 

Die Pressegrafiken können unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: http://www.yougov.de/pressegrafiken_feminismus_frauenrechte_2021

 

Falls Sie Interesse an weiteren Informationen und Daten zu dieser Umfrage des YouGov-Cambridge Globalism Projects haben, nehmen Sie gerne hier unter Angabe Ihrer Kontaktdaten mit uns Kontakt auf.

 

 

Pressekontakt:

YouGov Deutschland GmbH
Anne-Kathrin Sonnenberg
PR Manager
Tel.: +49 (0) 221 420 61 – 444
E-Mail: presse@yougov.de

 
 
 

+++   +++   +++

Kommentare sind deaktiviert