Polizei ist nach Meinung der Deutschen bei Einbruchsberatung am kompetentesten

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Eine aktuelle YouGov-Umfrage zum Einbruchschutz offenbart, wer bereits Opfer von Einbrüchen geworden ist, wer Beratungen zum Einbruchschutz in Anspruch nimmt und wem welche Kompetenzen zum Thema zugesprochen werden

Köln, 29.01.2020. Trotz rückläufiger Zahlen der Einbrüche in Deutschland haben 22 Prozent der Deutschen große Angst vor Einbrüchen. Doch weniger als einer von fünf Deutschen (17 Prozent) hat sich schon einmal zum Thema Einbruchschutz beraten lassen. Erst unter den 12 Prozent derjenigen Deutschen, die bereits Opfer eines Einbruchs geworden sind, haben sich Zwei von Fünf (40 Prozent) beraten lassen. Von allen Befragten, die sich bisher nicht haben beraten lassen, würde der Großteil (56 Prozent) eine Beratung durch die Polizei in Anspruch nehmen. In Sachen Beratung halten mehr als vier von fünf Deutschen (86 Prozent) die Polizei für kompetent, 6 Prozent tun dies wiederum nicht.  Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der internationalen Data and Analytics Group YouGov, für die 2.047 Personen vom 06.12. bis 08.12.2019 ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt wurden.

Der Polizei wird insbesondere nach einer Beratung große Kompetenz zugeschrieben

Unter jenen, die sich bereits durch die Polizei haben beraten lassen, schreiben sogar 96 Prozent der Behörde Kompetenz für die Beratung zu. Jeder dritte Deutsche (33 Prozent) würde zudem eine Sicherheitsfirma und jeder Fünfte (20 Prozent) einen Berater aus dem Fachhandel konsultieren. Zu einem Berater im Baumarkt würden hingegen nur 5 Prozent derjenigen gehen, die sich noch nie zum Thema Einbruchschutz haben beraten lassen. Auch in die Kompetenz von Sicherheitsfirmen vertraut die deutliche Mehrheit der Deutschen (82 Prozent). Etwas seltener (66 Prozent) bewerten die Deutschen die Experten aus dem Fachhandel als kompetent. Der Berater aus dem Baumarkt wird von 29 Prozent als kompetent gehalten. Hier fällt auf, dass fast ebenso viele Befragte (27 Prozent) Freunde oder Bekannte für kompetent halten, wenn es um eine Beratung im Bereich Einbruchschutz geht.

Jüngere haben eher Angst vor Einbrüchen

In Sachen Ängstlichkeit zeigen sich deutliche soziodemographische Unterschiede. Am ängstlichsten zeigen sich junge Frauen zwischen 18 und 24 Jahren (39 Prozent). Auch die gesamte jüngere Generation zwischen 18 und 24 Jahren gibt mit 27 Prozent am häufigsten an, große Angst vor Einbrüchen zu haben (vs. 22 Prozent Gesamtbevölkerung). Auch beim Geschlecht sind Abweichungen zu erkennen: Vier von fünf Männern (81 Prozent) geben an, wenig bis keine Angst vor Einbrüchen zu haben, wohingegen nur zwei von drei Frauen (66 Prozent) diese Aussage machen. Zudem fällt auf, dass mit steigender Anzahl der im Haushalt lebenden Personen auch die Ängstlichkeit zunimmt: So geben nur 16 Prozent der Alleinlebenden an, große Angst zu haben, wohingegen die mit fünf oder mehr Personen Lebenden dies etwa doppelt so häufig (30 Prozent) angeben.

Jeder Dritte hat keinen zusätzlichen Schutz gegen Einbrüche

Die Möglichkeiten von zusätzlichem Schutz des eigenen Hauses oder der Wohnung sind vielfältig. Ein Viertel der Bevölkerung setzt unter anderem auf Bewegungsmelder oder automatische Beleuchtung (24 Prozent). Weiter geben die Befragten an, zusätzliche Sicherheitsschlösser oder Verstärkungen an der Haustür (21 Prozent) oder Schlösser an Fenstern (20 Prozent) und Balkontüren (19 Prozent) zu haben. Jeder dritte Deutsche (33 Prozent) hingegen hat keinen zusätzlichen Einbruchschutz. Die Daten zeigen deutlich, dass Personen, die bereits Opfer eines Einbruchs geworden sind, häufiger auf mindestens eine zusätzliche Schutzmaßnahme zurückgreifen als jene, die bisher verschont blieben (70 vs. 57 Prozent).

 

Die Pressecharts können unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: www.yougov.de/pressecharts_einbruchschutz

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Katharina Beck
PR Manager
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