In der Küche machen die Meisten direkt sauber

In der Küche machen die Meisten direkt sauber
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Die meisten Deutschen räumen nach dem Kochen und Essen sofort auf – und konfrontieren häufiger als Amerikaner Andere, die das in der gemeinsamen Küche nicht tun.

In vermutlich jeder Wohngemeinschaft und Büro-Teeküche gibt es manchmal Streit. Nicht selten, weil jemand seinen benutzten Teller oder sein dreckiges Trinkglas stehengelassen hat – egal, ob für ein paar Stunden oder gleich mehrere Tage.

Dabei sind eigentlich die meisten Deutschen zumindest nach eigener Aussage eher reinlich – und sprechen häufiger als zum Beispiel Amerikaner auch Mitbewohner und Kollegen an, die es nicht sind. Das ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage, die im Dezember in den USA und im Januar in Deutschland durchgeführt wurde.

Demnach sagen insgesamt drei von fünf Befragten hierzulande (63 Prozent), sie säubern Besteck und Geschirr immer zeitnah und räumen direkt auf – in den USA tun dies lediglich 43 Prozent. Dort lassen besonders Viele (47 Prozent) ihre Sachen erst einmal stehen lassen – mehr als in Deutschland (33 Prozent). Interessant dabei: Entgegen des Klischees unterscheidet sich das Verhalten von Männern und Frauen in dieser Frage nur wenig – und in den USA überhaupt nicht.

Und auch in der Frage, wie sie mit Mitbewohnern und Kollegen umgehen, die ihr Geschirr und Besteck herumstehen lassen, sind sich Männer und Frauen in Deutschland einig: 72 Prozent der weiblichen befragten und 67 Prozent der männlichen Befragten sagen, sie würden die entsprechende Person ansprechen, 14 bzw. 15 Prozent würden den Abwasch miterledigen. Zwar sind das auch in den USA die beliebtesten Optionen. Aber dort würde immerhin knapp jeder Dritte (29 Prozent) den Abwasch miterledigen.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden in Deutschland 1357 Personen im Zeitraum vom 1. bis 8. Januar 2016 repräsentativ befragt. Jene Befragten, die angaben, keine Küche zu haben (1 Prozent), wurden dabei nicht gewertet. In den USA wurden zwischen dem 10. und 14. Dezember 2015 1000 Personen repräsentativ befragt.

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