Sonntagsfrage: Union und Grüne bleiben am stärksten, SPD legt leicht zu

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Laut der YouGov-Sonntagsfrage bleibt die politische Stimmung gegenüber Dezember 2019 stabil

Köln, 06.03.2020. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden 27 Prozent der Deutschen CDU/CSU wählen. Das Ergebnis ist, verglichen mit der letzten Sonntagsfrage im Dezember 2019, unverändert. Auch für die Grünen ist die Wahlabsicht der Bundesbürger gleichgeblieben und liegt weiterhin bei 21 Prozent. Die SPD legt als einzige Partei zu: Sie verbessert sich um zwei Prozentpunkte und landet bei 15 Prozent. Die LINKE bleibt stabil bei 10 Prozent. Die AfD muss einen leichten Verlust von einem Prozentpunkt hinnehmen: 14 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürger würden AfD wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Bei der FDP sieht es ähnlich aus: Sie verliert mit 6 Prozent Wahlabsicht einen Punkt verglichen mit dem Ergebnis im Dezember. Rund 7 Prozent entfallen auf sonstige Parteien. Das ist das Ergebnis der aktuellen Sonntagsfrage, für die 1.632 Personen mit Wahlabsicht zwischen dem 28.02. und 02.03.2020 befragt wurden.

Friedrich Merz als CDU-Parteivorsitzenden am häufigsten als nicht geeignet bewertet

Als Kandidat für den CDU-Parteivorsitz wird Friedrich Merz von 29 Prozent der Deutschen als nicht geeignet angesehen. Rund ein Viertel der Bundesbürger halten Norbert Röttgen (26 Prozent) und Armin Laschet (24 Prozent) für ungeeignet. Unter Unions-Wählern zeigt sich ein anderes Bild: Zwei von zehn halten Friedrich Merz (19 Prozent) und Norbert Röttgen (18 Prozent) nicht geeignet für das Amt des CDU-Parteivorsitzenden. Armin Laschet bewerten dagegen nur 12 Prozent der CDU-/CSU-Wähler als nicht geeignet. AfD-Wähler sehen dagegen in Friedrich Merz den Kandidaten, der am ehesten für den CDU-Parteivorsitz geeignet ist. Während die Hälfte der AfD-Wähler Armin Laschet (56 Prozent) und Norbert Röttgen (48 Prozent) für ungeeignet halten, sagen dies nur 38 Prozent über Friedrich Merz.

Rechtsextreme Parteien und Gruppen werden als gefährlicher für die Demokratie eingeschätzt als linksextreme Parteien und Gruppen

30 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass rechtsextreme Parteien und Gruppen gefährlicher für die Demokratie sind als linksextreme (7 Prozent). 43 Prozent stimmen der Aussage zu, dass links- und rechtsextreme Parteien und Gruppen gleich gefährlich für die Demokratie sind. Besonders Wähler der Union (58 Prozent) und der FDP (57 Prozent) sind der Meinung, dass beide Extreme gleich gefährlich sind. AfD-Wähler geben dagegen zu 36 Prozent an, dass linksextreme Gruppierungen für die Demokratie gefährlicher seien. Nur 5 Prozent der AfD-Wähler bewerten rechtsextreme Parteien und Gruppen als gefährlicher.

Die Pressecharts können unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: www.yougov.de/pressecharts_sonntagsfrage_februar20

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