Mett spaltet die Deutschen

Mett spaltet die Deutschen

Ob als Wurst, auf dem Brötchen, mit Zwiebeln oder als Igel - Mett ist bei den Deutschen ein beliebtes Nahrungsmettel. Mehr als die Hälfte greift zumindest bei besonderen Anlässen zu. Auf der anderen Seite können aber viele nichts damett anfangen.  

Rohes Schweinefleisch, gehackt und gewürzt - zu Karnevalsbeginn gehört mancherorts ein Mettbrötchen, wahlweise mit frischen Zwiebeln, fast so sehr zur Tradition, wie Faschingskostüme und gute Laune. Vor allem Männer bekommen dabei ihr Mett weg, 46 Prozent geben an, sehr gerne Hackepeter zu essen. Frauen sind etwas zurückhaltender, hier zeigen sich 36 Prozent sehr begeistert, 19 Prozent beschränken den Verzehr auf Anlässe wie Parties oder eben Karneval.

Über ein Drittel der Deutschen haben wenig Mettgefühl

Mettgegner machen 35 Prozent der Befragten aus, besonders bei den Wählern der Grünen ist die Ablehnung (66 Prozent) groß. Für Anhänger der Linken lohnt es sich in Zukunft auf Parteiversammlungen Mettbrötchen bereitzustellen, hier finden sich im Vergleich die meisten Mett-Fans (49 Prozent).

Je jünger desto höher die Ablehnung von Mett

Die meisten Mettesser sind zwischen 45 und 54 Jahren alt. In dieser Altersgruppe gibt fast die Hälfte (49 Prozent) an, sehr gerne Mett zu essen. Besonders in der jüngeren Altersgruppe finden sich hingegen Mettgegner: 47 Prozent der 18- bis 24-jährigen Befragten essen kein Mett. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass es in dieser Gruppe viele Vegetarier oder Veganer gibt. 17 Prozent aus dieser Altersgruppe geben jedoch an, Mett nur an bestimmten Anlässen wie Karneval oder einer Party zu essen.

Man kann also davon ausgehen, dass zumindest am Sonntag zum Start der närrischen Zeit wieder reichlich Mett gegessen wird und vielleicht läuft einem auch der ein oder andere Mettigel über den Weg – wäre zumindest ein mettes Kostüm.

Vollständige Ergebnisse finden Sie hier.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1.055 Personen ab 18 Jahren am 08.11.2018 repräsentativ befragt.

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