Fritz Kola bezieht klare politische Stellung zum G20-Gipfel

Fritz Kola bezieht klare politische Stellung zum G20-Gipfel
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Mehrheit findet die Werbekampagne des Getränkeherstellers gut.  

Dieses Wochenende (7. und 8. Juli) findet der G20-Gipfel statt. Dazu treffen sich in Hamburg die Staats- und Regierungschefs der größten Industrienationen und Schwellenländer, um globale Finanz- und Wirtschaftsfragen zu besprechen. Schon vorab löste dieses Treffen viele Kontroversen aus: Es gab unter anderem Diskussionen um Demonstrationen, ein Auftrittsverbot für den türkischen Staatschef und Eskapaden um Berliner Polizisten.

Kampagne von Fritz KolaIm Vorhinein hatte der Getränkehersteller Fritz Kola aus Hamburg außerdem eine Werbekampagne unter dem Titel „Mensch, wach auf“ gestartet. In dieser werden zum einen Menschen aufgefordert, ihre Meinung und ihre Forderungen zum G20-Gipfel in sozialen Netzwerken (#menschwachauf) zu äußern. Und zum anderen wird kritisiert, dass Hamburg als Stadt durch diese Großveranstaltung lahmgelegt wird. Die Mehrheit der Deutschen findet diese Aktion gut (59 Prozent), das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Umfrage.

Nur knapp jeder Fünfte (18 Prozent) ist gegen die Aktion. Knapp ein Viertel (24 Prozent) hat keine Meinung zu der Kampagne. Im Vergleich sind diejenigen, die 2013 zur Bundestagswahl die SPD gewählt haben, stärker für die Aktion (69 Prozent) als CDU-Wähler (54 Prozent). Die Veranstalter des Gipfels fühlten sich provoziert und verboten Fritz Kola nun, Journalisten während des Gipfels zu beliefern.

Unternehmen und politische Botschaften

Generell sind die Deutschen für eine Beteiligung von Unternehmen in politischen Diskussionen. 59 Prozent finden es angemessen, dass Firmen politische Positionen vertreten. 28 Prozent finden es unangemessen.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1028 Personen ab 18 Jahren vom 30.06.-04.07.2017 repräsentativ befragt.

Bild: dpa

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