G20-Gipfel: Ein Drittel findet Demonstrationen gut

G20-Gipfel: Ein Drittel findet Demonstrationen gut
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Ein Großteil der Deutschen rechnet mit Demonstrationen mit normalen Tumulten.  

Am 7. und 8. Juli treffen sich in Hamburg die größten Industrienationen und Schwellenländer zum G20-Gipfel, um globale Finanz- und Wirtschaftsfragen zu besprechen. Es werden zahlreiche Proteste während des G20-Gipfels erwartet.

Die Deutschen selbst sind angesichts dieser Demonstrationen zwiegespalten, das zeigten die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Umfrage in Kooperation mit dem Statistik-Portal Statista. Demnach finden 35 Prozent der Deutschen die Demos gut, würden aber nicht selbst mitmachen. Fast ebenso viele lehnen sie ab. 8 Prozent geben an, sie würden mitmachen, wenn sie Gelegenheit dazu hätten. 1 Prozent will mitmachen.

Besonders ältere Deutsche lehnen die Demonstrationen ab, während die Akzeptanz bei den Jüngeren stärker ausgeprägt ist. Stark werden die Demonstrationen von Menschen über 60 Jahren (40 Prozent) abgelehnt. Weniger stark als die Gesamtbevölkerung lehnen die Proteste die 30-bis 39-Jährigen ab.

Die Hälfte ist für zurückhaltendes Vorgehen der Polizei bei Ausschreitungen

Ein Großteil der Befragten (62 Prozent) geht davon aus, dass die Demonstrationen im normalen Rahmen bzw. mit den "typischen" Tumulten ablaufen werden. 11 Prozent gehen von friedlichen Demos aus. Mit schweren Ausschreitungen rechnen 16 Prozent.

Sollte es zu Ausschreitungen kommen, ist das Vorgehen der Polizei gefragt. Die Deutschen sind unterschiedlicher Meinung, wie dieses aussehen soll. Gut ein Drittel (35 Prozent) sind für ein hartes Vorgehen. Die Hälfte (51 Prozent) ist für ein zurückhaltendes Vorgehen. Auch hier sind es die über 60-Jährigen, die häufiger (41 Prozent) ein härteres Vorgehen fordern.

Demonstrationen bei G20-Gipfel

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1044 Personen in Deutschland ab 18 Jahren zwischen dem 23.-26.05. 2017 repräsentativ befragt.

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