Das wollen die Deutschen in Rio sehen

Das wollen die Deutschen in Rio sehen

Die Mehrheit der Befragten, die die olympischen Spiele verfolgen, will am liebsten Leichtathletik sehen.

Die Olympischen Spiele stehen kurz bevor und es zeigt sich ein deutliches Meinungsbild, welche Sportarten von den Deutschen am liebsten angeschaut werden.

Auf Platz eins der beliebtesten Sportarten ist mit 57 Prozent Leichtathletik. Den zweiten Platz macht Fußball mit 48 Prozent, dicht gefolgt von Schwimmen (47 Prozent). Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die YouGov in Kooperation mit dem Statistik-Portal Statista veröffentlicht.

Auch Handball (29 Prozent) und Rudern (27 Prozent) sind beliebte Sportarten, die gerne von den Deutschen live verfolgt werden. Weitere Wettkämpfe erfreuen sich etwas geringerer, aber ähnlicher Beliebtheit.

Die Gründe für das Verfolgen der Olympiade sind dabei ganz unterschiedlich. Rund jeder Dritte (30 Prozent) schaut sich die Spiele einfach gerne an, jeder Zehnte (10 Prozent) möchte die Sportler der deutschen Olympiamannschaft unterstützen und jeder Zwölfte (8 Prozent) gibt an sich für einzelne Sportler und deren Leistung besonders zu interessieren. Dagegen planen 14 Prozent der Befragten sich die Spiele nicht anzuschauen.

Sieben von zehn Befragten (70 Prozent) geben zudem an, Zweifel am finanziellen Nutzen der Spiele zu haben. Sie befürchten, dass die Ausrichtung der Spiele eine Stadt eher finanziell belastet, als dass es ihr nützt.

Auch glaubt die große Mehrheit (83 Prozent) der Befragten, dass es immer wieder neue Wege gibt, wie Sportler sich bei den Olympischen Spielen dopen können.

Trotz der Zweifel und möglicher Dopingchancen sind dennoch 45 Prozent der Befragten daran interessiert, die Spiele live zu verfolgen.

Die mit YouGov Profiles analysierten Daten stammen aus einem wöchentlich aktualisierten, bevölkerungsrepräsentativ gewichteten Datensatz (Befragungszeitraum: 25.07-01.08.2016). Für diese Analyse wurden 6.253 Personen befragt. Mehr darüber finden Sie hier.

Zum Beitrag von Statista.

Bild: dpa

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