Hund und Katze als Ersatz für Freunde

Hund und Katze als Ersatz für Freunde
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Die Grundlage für den Haustierbesitz wird häufig schon in der Kindheit gelegt - und ersetzt nicht selten soziale Kontakte.

Dass unsere Haustiervorlieben etwas über uns aussagen, zeigen nicht nur Klischees wie jenes, dass Hunde mit der Zeit ihren Haltern immer ähnlicher werden. Auch eine Analyse von YouGov Profiles-Daten im Dezember 2015 zeigte Unterschiede zwischen Hunde- und Katzenmenschen. Doch auf eines können sich die meisten Haustierhalter in Deutschland einigen: Sie sehen die tierischen Weggefährten als Teil der Familie - und nicht selten als Ersatz.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage, die im Rahmen des YouGov Omnibus PetOwner durchgeführt wurde. Demnach sieht die ganz überwiegende Mehrheit (91 Prozent) der befragten Haustierhalter Hund, Katze und Co. als Familienteil. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) stimmen der Aussage zu, dass die Tiere für sie Freunde ersetzen. Hundebesitzer tun dies mit 37 Prozent dabei häufiger, als Katzenbesitzer (24 Prozent). Ein Viertel der Befragten (25 Prozent) sieht in ihren Haustieren sogar einen Ersatz für eigene Kinder, 14 Prozent für einen Partner.

Die enge Bindung an Waldi, Fifi und Co. zeigt auch die Frage, ob die Haustiere einen Namen haben. 95 Prozent der Halter geben an, dass ihre Haustiere einen Namen haben, lediglich 4 Prozent haben namenlose Tiere. Auch interessant: Die Grundlage dafür, ob man später ein Haustier hat oder nicht, wird dabei offenbar schon in der Kindheit gelegt. So haben 87 Prozent der deutschen Haustierbesitzer schon als Kind eines besessen.

Ausgaben für Futter halten sich in Grenzen

Als Mitglieder der Familie bekommen die kleinen und großen Lieblinge derweil von der Hälfte der Befragten (50 Prozent) zu Weihnachten mindestens ein Leckerli, 16 Prozent bedenken sie sogar mit einem konkreten Geschenk.

Die Auswirkungen der Versorgung der Tiere auf die Haushaltskasse halten sich dabei für die meisten Befragten im Rahmen. Die Hälfte der Haustierbesitzer (50 Prozent) gibt weniger als 50 Euro für deren Ernährung aus, ein weiteres Drittel (33 Prozent) 50 bis 100 Euro. Die Grundlage dafür, ob man später ein Haustier hat oder nicht, wird dabei offenbar schon in der Kindheit gelegt. So haben 87 Prozent der deutschen Haustierbesitzer schon als Kind eines besessen.

Auf Basis des YouGov Omnibus PetOwner wurden 520 Haustierhalter im Zeitraum vom 10.03. bis 17.03.2016 repräsentativ befragt.

Die vollständige Case Study kann hier heruntergeladen werden.

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