Verbraucher wollen nachhaltige Technologie

Verbraucher wollen nachhaltige Technologie

Umwelt- und Klimaschutz stehen bei den Deutschen immer weiter oben auf der Agenda. Das belegt die jüngst vorgestellte Umweltbewusstseinsstudie von Bundesumweltministerium und Bundesumweltamt. Doch wie wollen sich Verbraucher konkret für Ressourcenschonung und Energieeffizienz stark machen? Aufschluss liefert eine YouGov-Umfrage im Auftrag von Epson. Demnach sprechen sich 83 Prozent der Befragten für einen Drucker aus, der bis zu zwei Jahre druckt, ohne Patronen austauschen zu müssen. Ein solcher Drucker ist für die Interviewten sogar noch interessanter als eine elektrische Zahnbürste, die zwei Jahre nicht aufgeladen werden muss. Sie wäre für 62 Prozent eine lohnenswerte Anschaffung. 66 Prozent wünschen sich eine Taschenlampe, die zwei Jahre ohne Batteriewechsel auskommt und knapp zwei Drittel (65 Prozent) wünschen sich eine Fernbedienung, die sich 24 Monate batteriewechselfrei nutzen lässt. Diese Ergebnisse zeigen: Energie- und ressourcensparende Geräte treffen den Nerv der Zeit und sind ein großes Anliegen der deutschen Verbraucher.

Nachhaltige Technologien sind nur ein Bereich, der aktuell in den Haushalten vielfach diskutiert wird. Weitere Themen sind die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit – Stichwort Work-Life-Balance. Die notwendige Beschaffung von Verbrauchsmaterialien steht diesem ausgeglichenen Lebensstil entgegen. Im Rahmen der YouGov-Umfrage erklärte beispielsweise rund die Hälfte der Befragten (47 Prozent), dass sie manchmal nicht drucken würden, weil es zu aufwändig sei, eine neue Patrone zu kaufen. Fast sieben von zehn Befragten (69 Prozent) sagten außerdem, dass Druckerpatronen vor allem dann leer seien, wenn sie gerade ganz dringend drucken müssten. Muss das Bewerbungsschreiben oder der Brief ans Finanzamt noch schnell raus und die Druckerpatrone ist leer, führt das zu großem Unmut.

Drucken oder nicht drucken? Auch diese Frage lässt sich so mancher des Öfteren durch den Kopf gehen. Und entscheidet sich dann gegen den Ausdruck der Wegbeschreibung oder des Kochrezepts, weil entweder ein zu hoher Papierverbrauch die Umwelt belaste (54 Prozent) oder auch das Auswechseln der Patrone zu umständlich sei (36 Prozent). Die Mehrzahl der weiblichen Befragten ärgert sich primär über den Aufwand zur Beschaffung neuer Tinte (52 Prozent).

Mehr als jeden zweiten Befragten halten leere Druckerpatronen zudem regelmäßig von der Arbeit ab. Mit 85 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen und 81 Prozent der männlichen Teilnehmer herrscht Einigkeit zwischen den Geschlechtern, dass es umweltverträglicher wäre, wenn es weniger Druckerpatronen geben würde.

Text: Epson
Bild: dpa

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