Warnstreik: Knapp die Hälfte der Deutschen hat Verständnis für die Arbeitsniederlegung der EVG Mitgl

Köln, 11.12.2018. Gestern kam es zu bundesweiten Warnstreiks im Fern- und Regional- sowie S-Bahn-Verkehr. Grund dafür war, dass die Gewerkschaft EVG ihre Mitglieder zur Arbeitsniederlegung im Kampf um einen höheren Lohn aufforderte.  Fast die Hälfte (46 Prozent) der Deutschen haben Verständnis dafür, dass die Gewerkschaftsmitglieder der EVG im Kampf für einen höheren Lohn ihre Arbeit niedergelegt haben. 43 Prozent der Befragten hingegen lehnen einen solchen Warnstreik ab. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 830 Personen im Alter ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ am 10.12.2018 befragt wurden.

Vor allem Anhänger der Linken bekunden ihre Solidarität mit den Gewerkschaftlern der EVG

Die meiste Akzeptanz gegenüber der Arbeitsniederlegung findet sich unter den Anhängern der Linken (61 Prozent), gefolgt von den SPD-Anhängern, hier äußern 57 Prozent Verständnis für den Warnstreik. Auf Unverständnis trifft diese Maßnahme der EVG-Mitglieder vor allem im Lager der FDP, zwei Drittel (66 Prozent) lehnen demnach eine Arbeitsniederlegung im Kampf um höhere Löhne ab. Auch die Anhänger der Grünen äußern sich mit 52 Prozent ablehnend gegenüber dem Warnstreik.

Die Hälfte (51 Prozent) der Männer haben Verständnis für den Einsatz eines Warnstreiks für eine bessere Bezahlung, unter den Frauen tun dies nur 41 Prozent. Die meisten Befürworter dieser Aktion der EVG finden sich unter den 18- bis 24-Jährigen, hier äußern 58 Prozent Verständnis für den Warnstreik; nur bei einem Viertel (23 Prozent) trifft dieser auf Unverständnis. Ein Blick auf die über-55-Jährigen zeigt eine fast 50/50-Spaltung der Altersgruppe – so lehnen 48 Prozent eine Arbeitsniederlegung im Kampf um höhere Löhne ab, auf der anderen Seite haben 47 Prozent Verständnis dafür.

 

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