Frauen sind offener gegenüber drittem Geschlecht

Frauen sind offener gegenüber drittem Geschlecht
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Knapp die Hälfte der Deutschen unterstützt die Forderung des Bundesverfassungsgerichts.

Uneinigkeit über drittes GeschlechtDas Bundesverfassungsgericht fordert neben den beiden Geschlechterangaben „weiblich“ und „männlich“ eine dritte Möglichkeit für das Geburtenregister. Intersexuelle Menschen sollen somit nicht gezwungen sein, sich für ein Geschlecht zu entscheiden. Wie eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, finden 49 Prozent der Deutschen diese Alternative gut. Knapp zwei von fünf Befragten (37 Prozent) sprechen sich jedoch dagegen aus.

Deutliche Meinungsunterschiede gibt es zwischen Männern und Frauen. Während mehr als die Hälfte der Frauen (54 Prozent) für ein drittes Geschlecht ist, sprechen sich nur zwei von fünf Männern (42 Prozent) dafür aus. Im Altersvergleich fallen besonders die 40- bis 49-Jährigen heraus. Sie sind die einzige Altersgruppe, in der mehr Menschen gegen (42 Prozent) als für (41 Prozent) das neue Gesetz sind.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 931 Personen ab 18 Jahren vom 14.-15.11.2017 repräsentativ befragt.

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