Die Mehrheit der Deutschen würde sich einer Therapie mit embryonalen Stammzellen unterziehen

Die Mehrheit der Deutschen würde sich einer Therapie mit embryonalen Stammzellen unterziehen

Fast zwei Drittel der Deutschen würden sich einer Therapie mit embryonalen Stammzellen unterziehen, wenn sie an einer Krankheit litten, die nicht mit anderen Mitteln heilbar ist. Darunter 69 Prozent der Männer und 49 Prozent der Frauen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa. Für das konkrete Beispiel einer Krankheit, die junge Menschen erblinden lässt, wurde im Ausland eine Therapie auf Basis embryonaler Stammzellen entwickelt. Den Einsatz dieser Therapie in Deutschland befürwortet eine deutliche Mehrheit. Knapp ein Viertel ist hingegen der Meinung, dass die Forschung an embryonalen Stammzellen in Deutschland komplett verboten werden sollte.
Die Erzeugung von Embryonen extra für Forschungszwecke - wie sie in einigen Ländern erlaubt ist (nicht in Deutschland) - sollte nach Ansicht von 25 Prozent der befragten Männer und 35 Prozent der Frauen generell weltweit verboten werden.

YouGov befragte im April 1066 Deutsche.

Bild: dpa

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