Vier von fünf Deutschen gehen zumindest selten krank zur Arbeit

Vier von fünf Deutschen gehen zumindest selten krank zur Arbeit
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Arbeitnehmer gehen hin und wieder auch mal mit Fieber oder Grippe zur Arbeit. Hauptgründe dafür: Sie möchten ihre Kollegen entlasten und wollen nicht, dass die Arbeit liegen bleibt.

Die Tage werden kürzer, draußen wird es kälter. Der Herbst hat ist im vollen Gange. Und somit auch die Erkältungs- und Krankheitswellen. Doch sie halten die meisten Deutschen nicht davon ab, zur Arbeit zu gehen. 12 Prozent der befragten Erwerbstätigen gehen immer krank (z. B. mit Fieber oder Grippe) zur Arbeit. Das zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage in Zusammenarbeit mit Statista. Jeweils knapp ein Viertel gehen außerdem häufig (23 Prozent), manchmal (24 Prozent) oder selten (22 Prozent) zur Arbeit, obwohl sie krank sind.

Die Zahl derer, die erkältet nicht zuhause bleibt, ist noch höher. Hier sind es zwei von fünf (38 Prozent), die immer mit laufender Nase zur Arbeit gehen. Fast ebenso viele gehen häufig mit Erkältung (35 Prozent) arbeiten, jeder sechste Erwerbstätige manchmal (17 Prozent) und 6 Prozent selten.

Entlastung von Kollegen und die Arbeit soll nicht liegen bleiben

Der meistgenannte Grund ist die Entlastung der Kollegen (37 Prozent). Auch wollen die Erwerbstätigen nicht, dass die Arbeit liegen bleibt (36 Prozent). Ein Viertel (25 Prozent) gibt außerdem an, sie/er sei die/der Einzige mit den Fähigkeiten für bestimmte Aufgaben. Knapp ein Fünftel (18 Prozent) hat Angst um den Arbeitsplatz. Jeder Zehnte (10 Prozent) gibt an, das sei in seiner Firma so üblich.

Krank zur Arbeit

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 597 Erwerbstätige ab 18 Jahren  vom 20.-24.10.2017 repräsentativ befragt.

Foto: Getty Images / PeopleImages

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