Angemessene Kleidung im Büro: Das sind die No-Gos am Arbeitsplatz

Angemessene Kleidung im Büro: Das sind die No-Gos am Arbeitsplatz
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Besonders bauchfreie oder transparente Oberteile gehören für die Deutschen nicht ins Büro. 

Besonders im Sommer ist die Verlockung groß, sich auch auf der Arbeit gerne mal was luftiger anzuziehen. In jedem Büro gibt es unterschiedliche Kleiderregeln. Doch bei einigen Kleidungsstücken sind sich die Deutschen sehr einig, ob diese im Büro angemessen oder unangemessen sind. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Umfrage.

Angemessenheit von Kleidungsstücken im Büro

Besonders einig sind sich die Deutschen bei bauchfreier (85 Prozent) und transparenter (83 Prozent) Kleidung. Auch ein No-Go für zwei Drittel (67 Prozent) sind religiöse Symbole, wie das Kopftuch oder das Kreuz. Fast ebenso viele Deutsche finden, dass hautenge Kleidung ein Tabu (64 Prozent) ist.

Sandalen bei Männern weniger angemessen als bei Frauen

Auch gut die Hälfte spricht sich gegen Kapuzenpullover und Piercings/Tattoos aus. Auch sommerliche Kleidungsstücke wie schulterfreie Oberteile, kurze Hose oder Sandalen bei Männern sind bei über 50 Prozent der Befragten unangemessen. Sandalen bei Frauen hingegen findet nur jeder Fünfte (22 Prozent) nicht in Ordnung.

Mehr Toleranz gibt es für Turnschuhe. Die halten nur 36 Prozent für unangemessen. Auch Röcke, die über dem Knie enden, sind nur für 28 Prozent ein Problem. Der strenge Business-Dresscode der Krawatte scheint bei den meisten veraltet. Nur 13 Prozent sagen, es ist unangemessen, ohne Krawatte ins Büro zu kommen.

Dresscode im Büro?Insgesamt finden es die Deutschen allgemein gut, wenn es für Büros Dresscodes gibt. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) spricht sich für Kleiderregeln aus. Ein Drittel (36 Prozent) findet Regeln für Kleidung eher schlecht. Dies liegt unter anderem sicher auch daran, dass Kleidung für einige (26 Prozent) ein Ausdruck von Persönlichkeit sein kann, die durch Regeln natürlich eingeschränkt wird.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1028 Personen ab 18 Jahren vom 30.06.-04.07.2017 repräsentativ befragt.

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