Wirtschaft

Unternehmen wie Starbucks könnten den Banken einen Teil ihres Geschäfts abnehmen, indem sie das Geschäft mit Guthabenkarten ausbauen. Die Kaffeekette hat im vergangenen Jahr allein in den USA Zahlungen von rund 2,5 Milliarden Dollar auf diesem Weg abgewickelt. Kunden können auf den Karten Beträge speichern und damit bei Starbucks und den zugehörigen Ketten Teavana und Evolution Fresh bezahlen – vergleichbar mit einer Bankkarte. Und in Zeiten magerer Zinsen bieten die Treuepunkte eine interessante Alternative. Darüber hinaus sollen bereits 14 Prozent der Zahlungen bei Starbucks über Mobiltelefone – also die Starbucks-App – abgewickelt werden. Bis zu fünf Millionen Zahlungen pro Woche: ... mehr


Mit der Abwicklung von Streiks hat die Lufthansa inzwischen genauso Übung wie die Medien, die vor ziemlich genau einem Jahr Überschriften getextet haben, die man auch heute wieder liest: „Lufthansa streicht ihren Flugplan zusammen“ / „Für so was habe ich kein Verständnis“ / „Lufthansa streicht am Donnerstagmorgen fast alle Flüge“. Das sind Schlagzeilen aus dem April 2013. Und genau wie vor einem Jahr ist sich die Bevölkerung in Umfragen nicht einig, ob der Streik nun gerechtfertigt ist oder nicht. Auch Kommentatoren in den Medien vertreten unterschiedliche Standpunkte, von „jeder darf streiken, auch gut verdienende Piloten“ bis „überzogene Forderung, die schadet ... mehr


Über Obi muss man gar nicht mehr viele Worte verlieren: Der Biber-Baumarkt ist der beliebteste und bekannteste, bietet die beste Qualität und hat die größte Kundenbasis. Das zeigen Langfrist-Daten aus dem YouGov-Markenmonitor BrandIndex. Wie gut aber schaffen es die anderen Marken, Obi Konkurrenz zu machen? Als Praktiker im vergangenen Sommer Insolvenz anmeldete, erschütterte das die Baumarkt-Branche. Kurze Zeit später folgte der zweite Paukenschlag: Auch die Praktiker-Tochtermarke Max Bahr ist zahlungsunfähig. Das Rennen auf die Standorte war eröffnet – zu den Gewinnern gehört Bauhaus. Das Unternehmen ist gerade dabei, einen großen Teil der Max-Bahr-Filialen umzuflaggen. Das Rennen um die Max-Bahr-Kunden indes ... mehr


Wenn der Autovermieter Sixt seine inzwischen berühmt-berüchtigte Werbetrommel rührt, dann birgt das immer auch ein Risiko. Wie werden die (potenziellen) Kunden reagieren, wenn ihnen Peer Steinbrück den Stinkefinger entgegenstreckt, wo sie sich doch eigentlich zur Marke Sixt hingezogen fühlen sollen? Und ist mit einem Werbeplakat nicht eine Grenze überschritten, auf dem der zu Unrecht eingesperrte Gustl Mollath unfreiwillig für den Autovermieter wirbt? Ihm wird darauf der Satz „Wenn hier jemand verrückt ist, dann der Sixt mit seinen Preisen“ in den Mund gelegt, der darauf anspielt, dass Mollath jahrelang von der Justiz für unzurechnungsfähig erklärt wurde. Sixt wirbt mit seiner provokanten ... mehr


Das Privat- und Berufsleben von Angestellten in Deutschland überlappt sich zunehmend, sodass der Arbeitszeitpunkt eine immer geringere Rolle spielt. Derzeit geben bereits drei von fünf Angestellten in Deutschland an, manchmal auch am Wochenende oder an Feiertagen zu arbeiten. Besonders interessant: rund die Hälfte von ihnen tut dies sogar freiwillig. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Studie. Geht es darum, wie häufig Angestellte am Wochenende arbeiten, so geben 22 Prozent der Befragten an, circa einmal im Monat an Wochenenden oder Feiertagen für ihren Arbeitgeber tätig zu sein. Weitere 20 Prozent arbeiten sogar mindestens einen Tag an jedem Wochenende. Ein zusätzlicher Beleg ... mehr


Wenn Werbung zum Thema für Medien und alltägliche Gespräche wird, dann haben die Marketing-Experten ihr Ziel erreicht. Die Supergeil-Kampagne von Edeka konnte eigentlich gar nicht besser laufen. Erst eine, dann zwei, dann drei Millionen Zugriffe – Medien überschlugen sich beinahe mit Meldungen darüber, wie unglaublich oft der Song von Friedrich Liechtenstein schon aufgerufen worden sei. Rund sieben Millionen Klicks sind es zurzeit. Sogar international bekam Edeka Aufmerksamkeit: Vor allem amerikanische Medien berichteten nüchtern bis fasziniert und gleichzeitig verstört über das Video. Alle erwähnten auch Edeka in ihren Artikeln. Wenig überraschend hat die Kampagne vor allem junge Menschen erreicht. Laut YouGov ... mehr


Nach dem Kind direkt wieder Karriere? Für fast die Hälfte (42 Prozent) der Frauen in Deutschland ist es sehr wichtig oder wichtig, nach der Geburt ihres Kindes schnellstmöglich wieder in den Beruf einzusteigen. Dies zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage, für die ausschließlich Frauen in Deutschland befragt wurden. Auch beim Thema Erziehung hat sich das Blatt gewendet: Jede zweite Befragte (49 Prozent) würde es befürworten, dass der Vater beim Kind bleibt, während sie arbeiten geht. 44 Prozent argumentieren, dass sich so Väter besser an der Erziehung beteiligen können. Lediglich zehn Prozent sind von der Idee nicht begeistert. Sie glauben, Männer sind mit ... mehr


Knapp zwei Drittel der Deutschen fordern den sofortigen Rücktritt von Steuersünder Uli Hoeneß als Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München. Wie eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, sind demnach nur 22 Prozent der Befragten der Ansicht, Hoeneß solle weiter im Amt bleiben, 65 Prozent sprechen sich für den Rückzug aus. Im Bundesland Bayern sind dies mit 56 Prozent immerhin noch mehr als die Hälfte. Am Mittwoch hatten die Verteidiger von Hoeneß im spektakulären Prozess vor dem Landgericht München II die auf 27,2 Millionen Euro bezifferten Steuerschulden akzeptiert. Sollte es keine weiteren Beweisanträge geben, könnte am Donnerstag ein Urteil fallen. Knapp drei ... mehr


Rund zwei Drittel (67 Prozent) der Frauen in Deutschland können sich vorstellen, in einem Beruf zu arbeiten, in dem fast nur Männer arbeiten. Dies zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage, für die ausschließlich Frauen in Deutschland befragt wurden. Etwa ein Viertel (24 Prozent) der befragten Frauen räumt ein, dass für manche Berufe Männer einfach geeigneter sind. Lediglich sechs Prozent würden sich in einem vorwiegend männlichen Umfeld nicht wohlfühlen. 62 Prozent der Befragten fühlen sich im Beruf ihren männlichen Kollegen gleichgestellt. Davon geben zwei Drittel an, noch keine Diskriminierung im Job erfahren zu haben. Immer noch erschreckend ist, dass rund jede vierte Frau ... mehr


„Big Data und Datability“ sind auf der heute eröffneten IT-Messe Cebit die Top-Themen. Es geht um die Frage, wie sich große Datenmengen sinnvoll nutzen lassen. Sie handzuhaben, ist technisch im Prinzip kein Problem mehr. Die Analyse und Auswertung aber wird bei vielen Daten umso wichtiger. Und was die Unternehmen heutzutage noch haben müssen: „Die Fähigkeit, große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit verantwortungsvoll und nachhaltig zu nutzen.“ So steht es auf der Website der Cebit geschrieben. Das ist anscheinend auch den auf dem deutschen Markt tätigen Mobilfunkunternehmen bewusst. Die Telekom etwa ist an einem Stand des IT-Sicherheitsdienstleisters Kaspersky beteiligt, Vodafone stellt mobile ... mehr