Wirtschaft

Karl-Erivan Haub hat leicht reden. In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ sagte er: In Deutschland gibt es zu viele Baumarkt-Ketten. Er rechnet nach den Praktiker- und Max-Bahr-Pleiten mit einer weiteren Marktkonsolidierung. Er wird wissen, dass es seine Baumarkt-Kette so schnell nicht treffen wird. Dem Chef der Tengelmann Warenhandelsgesellschaft und seiner Familie gehören zu 74 Prozent die Obi-Baumärkte in Deutschland. Und Obi hat zurzeit von allen Baumarkt-Ketten die meisten Kunden. Der Markenmonitor BrandIndex des Marktforschungsinstituts YouGov zeigt: 18 Prozent aller Deutschen kaufen derzeit bei Obi ein. Dann folgt der Toom-Baumarkt mit zehn Prozent. Auch ist Obi in der BrandIndex-Gesamtbewertung ... mehr


Zwei Meldungen dürften der Media-Saturn-Holding (MSH), dem Mutterkonzern der beiden Elektronikketten Media-Markt und Saturn, überhaupt nicht gefallen. Die eine ist: Die Marken brauchen Reformen. Klammert man die Neueröffnung einiger Märkte aus, sank der Umsatz im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent. Auch über einen längeren Zeitraum betrachtet konnten die Marken keine nennenswerten Zuwächse verbuchen. So negativ diese Schlagzeilen bei Wirtschaftsexperten entgegengenommen werden dürften – bei den Media-Markt- und Saturn-Kunden scheinen sie bislang noch nicht wirklich anzukommen. Der Markenmonitor BrandIndex des Marktforschungsinstituts YouGov zeigt: Die beiden Marken haben sogar an Beliebtheit gewonnen, innerhalb eines Jahres fünf beziehungsweise ... mehr


Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage befürchten immer mehr Deutsche einen Abschwung der Wirtschaft. Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) Bundesbürger ist der Meinung, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland in den kommenden zwölf Monaten verschlechtern wird. Fast genauso viele Befragte (42 Prozent) gehen von einer Stagnation aus. Gerade einmal jeder sechste Deutsche glaubt an eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Die Erwartungen sind damit so schlecht wie seit mehr als einem Jahr nicht. Vergleichsweise positiver fielen die Ergebnisse dagegen noch im Vormonat aus. So waren im Juli lediglich 28 Prozent von einem zukünftigen Abschwung der Wirtschaft überzeugt und jeder fünfte von ... mehr


Fast zwei Drittel der Bundesbürger kaufen einer Umfrage zufolge nur noch selten in Warenhäusern ein, elf Prozent nie. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zur Zukunft der Warenhäuser hervor. Nur noch jeder vierte Befragte geht demnach noch regelmäßig zum Shoppen zu Karstadt, Kaufhof und Co. Vor allem junge Leute zwischen 18 und 24 Jahren machen der Umfrage zufolge einen Bogen um die Einkaufstempel. Mehr als 80 Prozent von ihnen gaben an, selten oder nie in Warenhäusern einzukaufen. Am häufigsten sind dort demnach noch die über 55-Jährigen zu finden. Frauen finden generell an den Kaufhäusern mit ihrem umfangreichen ... mehr


Geht es um aktuelle Ernährungstrends in Deutschland, so sind Bio- und Naturprodukte auf dem Vormarsch. 42 Prozent der Deutschen geben an, gezielt solche Produkte zu kaufen. Allerdings ist dies besonders eine Frage des Geldes, denn bei Wenigverdienern (monatliches Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro) kommen bei rund jedem Dritten (35 Prozent) Bioprodukte in den Einkaufskorb, bei Vielverdienern (monatliches Haushaltsnettoeinkommen ab 4.000 Euro) sind es hingegen 53 Prozent. Preisbewusst sind die Deutschen trotzdem, denn ob Bio oder nicht, der Großteil der Bundesbürger (73 Prozent) kauft die meisten Alltagsprodukte beim Discounter. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Studie, für die 4.080 Personen vom 27.05. ... mehr


Bei Nintendo herrscht Stagnation und in den Geschäftszahlen schlägt sich das auch schon länger nieder: Das Unternehmen schreibt Verluste. Auch im YouGov-Markenmonitor BrandIndex entwickelte sich Nintendo in den vergangenen Monaten schwach. Auch wenn es aktuell auch positive Zeichen in Sachen Markenimage gibt: Selbst mit dem 2015 erscheinenden neuen Zelda-Spiel dürfte die Trendwende für Nintendo zum Kraftakt werden. Es gelingt Nintendo kaum noch, für Aufmerksamkeit zu sorgen. Ein frappierendes Beispiel ist der weltweite Launch des Autorennspiels Mario Kart 8 Ende Mai. Bei Nintendo hatte man große Hoffnungen in diesen Titel gesetzt – er sollte endlich den nicht zufriedenstellenden Absatz der Konsole ... mehr


Der Wettbewerb ist stark, der Konkurrenzdruck groß und immer wieder gibt es Berichte über Lohndumping in der Liefer-Branche. Doch aus Verbrauchersicht steht DHL fast konkurrenzlos gut da. Mehr und mehr Waren kommen per Paket ins Haus. Das Kuriergeschäft ist deshalb ein umkämpfter Markt. Der einstige Monopolist Deutsche Post mit der Tochter DHL hat zunehmend Konkurrenz bekommen – und diese Konkurrenz findet ihre Kunden sowohl unter Verbrauchern als auch unter großen Versandhändlern, die als Vertragspartner gewonnen werden. Jetzt zeichnet sich jedoch eine Trendwende ab, mit der DHL selbst wohl nicht gerechnet hat. Von einer „überraschend guten Entwicklung im Brief-, Paket- und ... mehr


Hersteller und Händler von Billigkleidung stehen wegen schlechter Arbeitsbedingungen in ihren Fabriken immer wieder in der Kritik. Auch Verbrauchern ist einer Umfrage zufolge wichtig, dass Kleidung fair produziert wird - doch gleichzeitig schauen sie genau auf den Preis. Verbraucher in Deutschland sind zwar für faire Produktionsbedingungen in der Textilbranche, fast genauso wichtig ist ihnen jedoch der Preis. Bei einer YouGov-Umfrage im Auftrag der dpa sagten 40 Prozent der Befragten, für sie seien faire Produktionsbedingungen in der Textilbranche „sehr wichtig“. 46 Prozent stuften sie als „eher wichtig“ ein. Nur 14 Prozent gaben an, ihnen sei das Thema mehr oder weniger egal. ... mehr


Sportliche Großereignisse sind nicht nur ein Wettkampf der Athleten, Spieler und Mannschaften, sondern immer auch ein Wetteifern von Marken und Werbetreibenden. Die einen versuchen durch offizielles Sponsoring ihr Image zu pflegen und Aufmerksamkeit zu generieren, andere setzen eher darauf als Trittbrettfahrer Kapital aus dem Event zu schlagen. Im YouGov-Markenmonitor BrandIndex können wir ablesen, welche Strategien bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 aufgegangen sind und welche nicht. Klarer Sieger ist wenig überraschend der Ausstatter des Weltmeisters, Adidas. Das Unternehmen liefert Schuhe und Trikots fürs deutsche Team und ist gleichzeitig offizieller Partner der FIFA. Das damit erworbene Recht mit der WM zu werben, hat ... mehr


Laut der aktuellen YouGov-Studie „Kundenmonitor Assekuranz 2013“ ist jeder dritte Deutsche der Meinung, dass sich die Honorarberatung im Versicherungsmarkt in Zukunft durchsetzen wird. Zwei Drittel glauben hingegen, dass das bisherige Modell der Versicherungsberatung auf Basis der Provisionsberatung bestehen bleibt. Viele Kunden sind also durchaus bereit, für eine gute Beratung auch zu bezahlen. Das bekannte Beratungsmodell der „versteckten“ Bepreisung ist den Versicherungsnehmern aber deutlich vertrauter und angenehmer als die Honorarberatung. Insgesamt zeigen die Studienergebnisse auch, dass das Vertrauen der Versicherungskunden in die Versicherungsgesellschaften in den letzten 10 Jahren von 69 auf 79 Prozent gestiegen ist. Der Wunsch nach Service- und Beratung ... mehr