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Hohe Boni, Spekulationen, die niemand mehr überblickte, Banken, die der Steuerzahler retten musste – vor sieben Jahren haben die Banken ihr Ansehen verloren. Die Stimmung ändert sich inzwischen, wenn auch sehr langsam. Der YouGov Markenmonitor BrandIndex misst für die erfassten Marken des Finanz-Sektors durchschnittlich eine Imagesteigerung um einen Punkt seit August 2013 (auf einer Skala von -100 bis +100). Hauptverantwortlich für diesen Punktgewinn ist die Commerzbank. Sie konnte ihr Gesamtimage um acht Punkte steigern. Der Konzernumbau, der seit Jahren stattfindet, scheint die ersten positiven und messbaren Auswirkungen zu haben. Auch der allgemeine Eindruck, den die Markenkenner von der Commerzbank haben, ... mehr


Eine gute Woche vor dem Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft in Brasilien ist von Titeleuphorie um die deutsche Fußball-Nationalmannschaft keine Spur. Nicht einmal ein Viertel der Deutschen (23 Prozent) rechnet mit einem finalen WM-Triumph des Teams von Bundestrainer Joachim Löw am 13. Juli beim Turnier in Südamerika. Auch der Glaube an einen siegreichen Auftakt am 16. Juni in Salvador gegen Portugal ist nicht übermäßig hoch. Weniger als die Hälfte der Befragten (45 Prozent) vertraut auf einen Sieg. Das ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa. Auf Basis des YouGov-Omnibus wurden 1.061 Personen im Zeitraum vom 28.05 bis 02.06.201 repräsentativ befragt. ... mehr


„Umparken im Kopf“ – auf diese Botschaft traf Deutschland Anfang diesen Jahres. Die Botschaft, die auf Plakaten, Werbebannern und in TV-Spots zu sehen war, konnte aber keinem Absender zugeordnet werden. Viele fragten sich, wer dahinter steckt und Opel hat sich bewusst zurück gehalten. Damit wollte der Automobilhersteller den potenziellen Kunden dazu kriegen, die eigene Meinung über Opel zu hinterfragen und die Vorurteile einer angestaubten und altbackenen Marke umzuparken. Und tatsächlich wurde die Werbung registriert. Als sie Anfang März richtig anlief, stieg die Zahl derjenigen, die Werbung von Opel wahrgenommen haben, drastisch an. So hat Ende Februar jeder fünfte Deutsche Werbung ... mehr


Bei der Europawahl waren europakritische Parteien und rechte Parteien wie die "Alternative für Deutschland" oder der "Front National" in Frankreich erfolgreich. Doch knapp jeder vierte Deutsche (23 Prozent) hält den Erfolg von rechtspopulistischen Parteien für nur vorübergehend, gut jeder Fünfte (21 Prozent) ist der Meinung, die Europapolitik wird weitergehen wie bisher. Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage gehen immerhin 16 Prozent davon aus, dass die bereits etablierten Parteien in Zukunft vermehrt auf die extremen Parteien zugehen müssen. Dass die europäische Integration durch den Erfolg der rechten und europakritischen Parteien gestoppt wird, halten lediglich sieben Prozent der Befragten für möglich. Darüber hinaus ist ... mehr


In den kommenden zwölf Monaten planen zwei von fünf Energieentscheidern (41 Prozent) in Deutschland einen Wechsel ihres Stromanbieters, jeder Zehnte ist sich dabei sogar ganz sicher. Dies geht aus einer aktuellen YouGov-Energiemarktstudie hervor. Die Zahl der treuen Kundschaft liegt lediglich bei 16 Prozent. Hauptgründe, den derzeitigen Energiedienstleister nicht zu wechseln, sind die Zufriedenheit mit dem eigenen Anbieter (48 Prozent), das fehlende Vertrauen in andere Stromanbieter (30 Prozent) und auch der Glaube, dass sich der finanzielle Aufwand nicht lohnt (24 Prozent). Im Kampf um den Stromkunden setzen Versorger stärker auf eine direkte Kundenansprache. So werden immer mehr Verbraucher am Telefon (27 ... mehr


Alleine der Begriff „Bad Bank“ dürfte bei vielen Deutschen eine Gänsehaut auslösen. Stand er doch in der Finanzkrise als Synonym dafür, Milliardenrisiken der Kreditinstitute auf den Staat – und damit die Bürger – zu übertragen. Eine „Bad Bank“ für Atommeiler der großen deutschen Energiekonzerne löst bei den Verbrauchern entsprechend keine positiveren Assoziationen aus, im Gegenteil: Bis zu 100 Milliarden Euro könnte der Ausstieg aus dem Atomzeitalter kosten und die Portemonnaies der Steuerzahler nachhaltig belasten. Negatives Echo wie dieses ist in der Energiebranche keine Seltenheit: Die vier großen Energiemarken in Deutschland machen häufig mit schlechten Nachrichten auf sich aufmerksam. Das bleibt ... mehr


Geht es um das Thema Türkei und eine mögliche EU-Mitgliedschaft, so ist sich Deutschland einig: Wie eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, ist die Mehrheit (77 Prozent) der Meinung, die EU sollte die Türkei nicht als weiteres Mitglied aufnehmen. Lediglich zwölf Prozent befürworten dies. Besonders die älteren Befragten sehen für die Türkei in der EU keine Zukunft. 85 Prozent sind gegen einen Beitritt, bei den Jüngeren (18 bis 24 Jahre) sind es 73 Prozent. Das mehrheitliche „Nein“ zum EU-Beitritt könnte unter anderem auch damit zusammenhängen, dass 81 Prozent der Bundesbürger die Türkei nicht als demokratisches Land sehen. Nur jeder Zehnte ist vom ... mehr


Beim Thema Online-Shopping im Fashion-Bereich hat bei Frauen die Gefühlsebene vor rationalen Aspekten den größten Einfluss darauf, bei welchem Online-Shop letztendlich eingekauft wird. Online-Shops, die Käuferinnen auf der emotionalen Ebene ansprechen wollen, sollten daher besonderen Wert auf die Faktoren „Sympathie“ und „Weiblichkeit“ legen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Studie zu den E-Fashion Trends 2014. Am zweitstärksten beeinflussen rationale Erlebnisse die Entscheidung darüber, bei welchem Online-Shop die Ware im digitalen Einkaufskorb landet. Auf dieser Ebene ist den Online-Käuferinnen in erster Linie wichtig, dass der Fashion-Shop im Netz die Mode bietet, die ihnen gefällt und für jeden Anlass das passende Kleidungsstück ... mehr


72 Prozent der deutschen Autobesitzer unterstützen regelmäßige Fahreignungsprüfungen für ältere Führerscheininhaber. Bei Nichtbestehen verlangen dabei 28 Prozent Fahrverbote, 44 Prozent sind für unverbindliche Empfehlungen ohne Sanktionen und 24 Prozent schließen solche Prüfungen kategorisch aus. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. Jüngere Fahrer sind in ihrem Urteil strenger als ältere. Im Falle erfolgloser Tests fordern nur 14 Prozent der Über-55-Jährigen aber 51 Prozent der 25- bis 34-Jährigen konkrete Strafen. 37 Prozent der Umfrageteilnehmer über 55 Jahren wollen dagegen am liebsten auf Prüfungen verzichten. Eine Mehrheit gibt es in der Erhebung für regelmäßig zu absolvierende ... mehr


Die Errungenschaften der EU sind den meisten Bürgern in Deutschland nur wenig wert. Laut einer aktuellen YouGov-Studie im Auftrag der Change Centre Stiftung sind diese dem Deutschen nur 61 Euro im Jahr wert. Für die Studie wurde die Methode eines Gedankenexperiments eingesetzt: Die Befragten konnten den Wert Europas mit einem persönlichen Geldbetrag beziffern. Dabei sind die Unterschiede überraschend groß: Männer würden für die EU fast doppelt so viel auf den Tisch legen wie Frauen (80 Euro im Vergleich zu nur 43 Euro). Den Jüngeren ist die EU deutlich mehr wert als älteren Generationen: So präsentieren sich die 18 bis 24 ... mehr