“Heilige Nachtschicht“ - Aldis berührende Weihnachtskampagne wird zum Erfolg

“Heilige Nachtschicht“ - Aldis berührende Weihnachtskampagne wird zum Erfolg
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YouGov Werbecheck

Die Pandemie, finanzielle Sorgen, soziale Unruhe – die Corona-Pandemie stellt in den letzten knapp 24 Monaten nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Menschen in ihrem Privatleben und Arbeitsalltag vor große Herausforderungen. Besonders Familien, Alleinerziehende und Menschen in systemrelevanten Berufen sind großen Belastungen ausgesetzt. Lebensmittelgroßhändler und Supermarktkette Aldi hat diese Themen und Sorgen der Menschen erkannt und erinnert in der vorweihnachtlichen Zeit mit einer anrührenden Kampagne an den Wert von Familie in jedweder Form, Zusammensein, Vergebung und Dankbarkeit für die kleinen Momente. 

Der Familienbetrieb Aldi, aufgeteilt in die separaten Unternehmensgruppen Aldi Süd und Aldi Nord, setzt auf eine besondere Weihnachtskampagne mit Fokus auf der Geschichte eines alleinerziehenden Vaters und seines Teenager-Sohnes, die nach einem Konflikt zum Weihnachtsfest wieder zueinander finden. Der Clip zeigt auch Anerkennung für jene, die an Weihnachten arbeiten müssen.

Der Weihnachtsspot führt die Kollaboration von Aldi Süd und Aldi Nord mit der #gemeinsamgehtalles-Kampagne aus dem Jahr 2020 fort. Der Werbespot “Heilige Nachtschicht“ entstand in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Agentur McCann und dem preisgekrönten Regisseur Alexander Kühn und wurde ab dem 6. Dezember online auf YouTube, Social Media, TV und im Kino ausgestrahlt.

In diesem Jahr zeigte ALDI Mut zur Veränderung und nutzt unter anderem Sonderwerbeformen, beispielsweise großflächige Wandgemälde und Mirriad Produktplatzierungen (eine Werbestrategie mithilfe künstlicher Intelligenz) in deutschen TV-Serien.

Kampagne steigert Werbewahrnehmung von Aldi

Laut dem YouGov BrandIndex war die diesjährige Aldi Weihnachtskampagne ein voller Erfolg. Mit dem Markentracker untersuchen wir, ob und wie sich die Werbewahrnehmung der Marke seit Beginn der Kampagne verändert hat und ob diese zu einem Anstieg der Werte führte. Die Werbewahrnehmung stellt die Frage: „Von welchen der folgenden Lebensmitteleinzelhändler haben Sie innerhalb der letzten zwei Wochen Werbung wahrgenommen?“

Der Werbespot startete am 6. Dezember. Zu diesem Zeitpunkt lag ALDI bei einem Ad Awareness Wert von 50,5 Prozent. Die Kampagne wurde sofort gut angenommen, der Werbespot wurde online von Millionen von Menschen angesehen und sorgte für einen sofortigen Anstieg der Ad Awareness um über 3 Prozentpunkte in 10 Tagen. Am Ende des Beobachtungszeitraums, am 16. Dezember erreichte der Lebensmittelgroßhändler seinen höchsten Wert seit Ende Mai 2021 – 53,5 Prozent in der Werbewahrnehmung.

Aldi steht nicht nur in der Werbewahrnehmung sehr gut da

Während sich in diesen Wochen auch die Werbewahrnehmung von Aldis direktem Wettbewerber Lidl leicht verbessert hat, was für Marken in der Advents- und Vorweihnachtszeit nicht selten der Fall ist, schafft Aldi es, die Verbraucher mehr von sich zu überzeugen: Den Lebensmitteleinkauf bei Aldi in Betracht zu ziehen, sagen Mitte Dezember 52,4 Prozent der deutschen Verbraucher. Dieser Wert ist seit Anfang des Monats leicht gestiegen. Lidls Werte in der Consideration des YouGov BrandIndex („Wenn Sie das nächste Mal Lebensmittel kaufen, welche der folgenden Lebensmitteleinzelhändler würden Sie in Betracht ziehen?“) sind im Vergleich zum Beginn des Monats hingegen gesunken.  

Weihnachtskampagne trifft den richtigen Ton

Diese Zahlen scheinen zu bestätigen, dass Aldi mit seiner gefühlsstarken Weihnachtskampagne die Verbraucher berührt und überzeugt hat. Das Portrait eines alleinerziehenden Vaters, der unter der Last von Arbeit, finanziellen Sorgen und den Bedürfnissen seines Teenager-Sohnes strauchelt, spiegelt in Zeiten der Corona-Pandemie die Probleme von Lockdown, Home-Schooling und anderen Belastungen wider und setzt dieser Hilflosigkeit die Werte von Familie, Zusammensein und Verständnis entgegen. Aldi zeigt gleichzeitig Anerkennung für die Arbeitssituation von systemrelevanten Angestellten an Feiertagen. Der Clip scheut nicht vor Isolation, Belastung und Konflikten zurück und trifft mit der Botschaft, an Weihnachten Differenzen beiseitezulegen, den richtigen Ton.

 

So erschienen auf Horizont.net (nur für Abonnenten).

 

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

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