Sonntagsfrage: Wenig Veränderung bei SPD und Union

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Abstand zwischen Union und SPD unverändert, ebenso das Ergebnis der Grünen, Freie Wähler erreichen 3 Prozent

Köln, 16.09.2021. 20 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürgerinnen und Bundesbürger geben an, CDU/CSU zu wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Dieser Wert liegt um 1 Prozentpunkte niedriger im Vergleich zur Vorwoche und ist identisch mit dem Wert von vor 14 Tagen. Auch die SPD büßt im Vergleich zu Anfang September 1 Prozentpunkt ein und landet bei 25 Prozent. Der Abstand beider Parteien bleibt daher erneut bei 5 Prozentpunkten. Bündnis 90/Die Grünen bleiben die dritte Woche in Folge unverändert bei 15 Prozent.

Auch die FDP bleibt unverändert bei 10 Prozent. 2 Prozentpunkte hinzugewinnen kann hingegen die Linke und landet wieder bei 8 Prozent (vgl. 6 Prozent in der Vorwoche). Die AfD landet bei 11 Prozent. Die Freien Wähler erreichen erstmalig in diesem Wahlkampf 3 Prozent. 7 Prozent der deutschen Wahlberechtigten mit Wahlabsicht würden in dieser Woche sonstige Parteien wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre.

Das ist das Ergebnis der aktuellen Sonntagsfrage, für die 1.816 Personen unter 2.089 wahlberechtigten Umfrageteilnehmern ihre Wahlabsicht zwischen dem 09.09.2021 und 14.09.2021 abgegeben haben.

Umwelt- und Klimaschutz wichtigstes Thema für die Deutschen

Das derzeit wichtigste Thema, um das sich Politikerinnen und Politiker in Deutschland laut Meinung der Befragten kümmern sollten, ist der Umwelt- und Klimaschutz. Dies sagt jeder Vierte unter den befragten Wahlberechtigten (25 Prozent). Am häufigsten sprechen die Befragten den Grünen Lösungskompetenz bei diesem Thema zu (38 Prozent), CDU/CSU wird hierbei von 10 Prozent genannt. Die SPD erreicht bei dieser Frage 9 Prozent. Dass sie beim Umwelt- und Klimaschutz keiner Partei Lösungskompetenz zusprechen, sagen insgesamt 16 Prozent aller Befragten.

Rot-Grün wäre beliebteste Koalition

Unabhängig vom tatsächlichen Wahlergebnis geben 30 Prozent der Befragten an, eine Koalition zwischen der SPD und den Grünen zu befürworten. Jeder Vierte (25 Prozent) spricht sich für eine rot-rot-grüne Koalition zwischen SPD, den Grünen und der Linken aus. Jeweils 24 Prozent befürworten eine Große Koalition (CDU/CSU + SPD) sowie eine schwarz-gelbe Koalition aus Union und FDP. Eine Ampelkoalition aus SPD, den Grünen und der FDP erreicht 22 Prozent Befürwortung unter den deutschen Wahlberechtigten.

Olaf Scholz bleibt am beliebtesten unter den Befragten

Wenn sie den Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin direkt wählen könnten, würden derzeit 30 Prozent der wahlberechtigten Deutschen dem SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ihre Stimme geben. 12 Prozent sagen dies über Annalena Baerbock von den Grünen und 11 Prozent über Armin Laschet als Kanzlerkandidat von CDU/CSU. Dass sie keinen der drei abgefragten Kanzlerkandidaten bzw. Kanzlerkandidatin direkt wählen würden, sagen 36 Prozent der Befragten.

 

Die Pressegrafiken können unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: www.yougov.de/pressegrafiken_sonntagsfrage_september_2_2021

 

Die Ergebnisse samt einer Erklärung der Methodik stehen hier kostenlos zur Verfügung.

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