Sonntagsfrage: SPD überholt CDU/CSU

Sonntagsfrage: SPD überholt CDU/CSU
von

Die SPD legt zu, die Union verliert und die Grünen bleiben unverändert

22 Prozent der wahlberechtigten Bundesbürgerinnen und Bundesbürger geben an, CDU/CSU zu wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Dieser Wert liegt um 6 Prozentpunkte niedriger im Vergleich zum Vormonat. Die SPD hingegen kann 8 Prozentpunkte hinzugewinnen und landet bei 24 Prozent. Damit hat die SPD die Union in der Wahlabsicht der Deutschen überholt. Bündnis 90/Die Grünen bleiben im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 16 Prozent.

Wahlabsicht August

Die FDP landet bei 13 Prozent (12 Prozent im Vormonat), die AfD bei 11 Prozent (12 Prozent im Vormonat), und Die Linke bleibt unverändert bei 8 Prozent. 7 Prozent der Wählerstimmen entfallen auf die sonstigen Parteien.

Wahlabsicht August im Zeitverlauf

Olaf Scholz‘ Beliebtheit nimmt zu, Armin Laschets ab

Wenn sie den Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin direkt wählen könnten, würden aktuell 26 Prozent der wahlberechtigten Deutschen Olaf Scholz, dem Kanzlerkandidaten der SPD, ihre Stimme geben. Am zweitbeliebtesten ist derzeit Christian Lindner von der FDP mit 10 Prozent, dahinter folgen Annalena Baerbock von den Grünen mit 9 Prozent. Armin Laschet von der CDU erreicht aktuell nur 8 Prozent.

Alice Weidel von der AfD würden 5 Prozent der wahlberechtigten Deutschen die Stimme geben, wenn sie den Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin direkt wählen könnten. Tino Chrupalla, auch AfD, würde 1 Prozent direkt wählen. Die Linke-Politikerin Janine Wissler kommt auch auf 1 Prozent, und Linke-Fraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch auf 2 Prozent. Dass sie keinen der acht Genannten direkt wählen würden, sagen 26 Prozent der wahlberechtigten Deutschen.

Kanzlerdirektwahl - Olaf Scholz mit großem Abstand vorn

Wahlkampfplakate der einzelnen Parteien laut Meinung der Deutschen eher nicht gelungen

33 Prozent der Deutschen geben an, die derzeit im Straßenbild präsenten Plakatmotive für den Wahlkampf von CDU/CSU nicht gelungen zu finden, gelungen finden sie nur 19 Prozent. Bei der Werbung der SPD sind die Antworten etwas ausgeglichener: 28 Prozent finden sie nicht gelungen, 26 Prozent gelungen. Zu den Plakaten der Grünen sagt ein Drittel der Befragten (32 Prozent), sie nicht gelungen zu finden, 21 Prozent finden sie wiederum gelungen. Bezüglich aller drei Parteien liegt der Anteil jener, die angeben, keine Plakatwerbung wahrgenommen zu haben, bei jeweils 28 bis 30 Prozent.

11 Prozent der Deutschen sagen, dass sie ihre Entscheidung, welche Partei sie bei der Bundestagswahl im September wählen werden, von den Werbekampagnen der Parteien abhängig machen. Die Mehrheit der Deutschen (79 Prozent) macht ihre Entscheidung davon aber nicht abhängig.

 

Das ist das Ergebnis der aktuellen Sonntagsfrage, für die 1.689 Personen unter 2.022 wahlberechtigten Umfrageteilnehmern ihre Wahlabsicht zwischen dem 20.08.2021 und 24.08.2021 abgegeben haben. Die darüber hinaus gehenden Fragen wurden von allen 2.022 wahlberechtigten Umfrageteilnehmern beantwortet.

 

Für weitere Informationen zur Methodik von Wahlumfragen und Wahlforschung bei YouGov sprechen Sie uns gerne an.

 

Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Bitte lesen Sie unsere Community-Regeln, bevor Sie posten.