Potenzialgruppe für Video-Bank-Beratungen in Deutschland: App-affin und digital vernetzt

Potenzialgruppe für Video-Bank-Beratungen in Deutschland: App-affin und digital vernetzt

Eine aktuelle YouGov-Analyse untersucht die Potenzialgruppe für Video-Bank-Beratungen und vergleicht sie mit den Avoidern

In Zeiten der Corona-Pandemie und durch das damit verbundene reduzierte Angebot an geöffneten Bank-Filialen kann es eine Herausforderung sein, Informationen und Hilfe von Bankberatern vor Ort zu erhalten. Eine Alternative sind Video-Bank-Beratungen, also persönliche Beratungen, bei denen das Gespräch per Video unter Verwendung eines Computers, Laptops, Tablets oder Smartphones stattfindet. 7 Prozent der Deutschen haben bereits eine solche wahrgenommen, 91 Prozent noch nicht. Ein Drittel unter jenen Nicht-Nutzern kann sich dies in Zukunft vorstellen.

Potenzialgruppe für Video-Bank-Beratungen ist eher männlich, jünger und beim Thema Finanzen risikoaffiner

Der Data-Deep-Dive der Studie analysiert die deutsche Potenzialgruppe, die sich zukünftig vorstellen kann, eine Video-Bank-Beratung in Anspruch zu nehmen. Diese Gruppe wird mit jener verglichen, die kein Interesse an der Nutzung von Video-Bank-Beratung hat (Avoider). Die Befragten der Potenzialgruppe sind häufiger männlich als die Gruppe der Avoider (51 Prozent vs. 47 Prozent) und häufiger jünger: 34 Prozent der Potenzialgruppe sind zwischen 25 und 44 Jahre alt, bei den Avoidern sind es 25 Prozent.

Die Potenzialgruppe ist App-affiner und für bargeldlose digitale Zahlungsdienstleister sehr aufgeschlossen. Sie sucht ständig nach Möglichkeiten ihr Geld gewinnbringend zu investieren (41 Prozent vs. 28 Prozent der Avoider). 34 Prozent jener Befragten findet den Handel mit Aktien nicht riskant (vs. 23 Prozent der Avoider) und einem Drittel jener macht es nichts aus, mit ihrem Geld zu spekulieren (vs. 24 Prozent der Avoider).

Potenzialgruppe für Video-Bank-Beratungen

77 Prozent der Potenzialgruppe interessieren sich für neue Technologieprodukte, Services und Apps (vs. 59 Prozent der Avoider), 44 Prozent nutzen digitale Assistenten (vs. 27 Prozent der Avoider). Auch in sozialen Netzwerken ist die Potenzialgruppe häufiger unterwegs: 68 Prozent nutzen Facebook (vs. 56 Prozent Avoider), 42 Prozent nutzen Instagram (vs. 31 Prozent Avoider) und 23 Prozent Twitter (vs. 14 Prozent Avoider).

Digitalaffinität der Potenzialgruppe für Video-Bank-Beratungen

Internet bester Werbekanal für die Potenzialgruppe

Drei von zehn (29 Prozent) der Befragten der Potenzialgruppe geben an, dass das Internet (Webseiten, Apps, soziale Netzwerke) die größte Chance habe, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Unter den Avoidern sagen das nur 16 Prozent. Mit Fernsehwerbung sind beide Gruppen gleich gut erreichbar (22-23 Prozent).

 

Dies sind Ergebnisse der Studie „Video-Beratungen von Banken – Potenzialgruppen verstehen“ der internationalen Data & Analytics Group YouGov, für die mehr als 4.000 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Video-Beratungen bei Banken im Februar 2021 mittels standardisierter Online-Interviews befragt wurden. Die Ergebnisse des deutschen Samples wurden anschließend mit unserer Datenbank von mehr als 160.000 frei kombinierbaren Datenpunkten verknüpft. Mit Hilfe des Zielgruppen-Segmentierungs-Tools YouGov Profiles wurden die Potenzialgruppe jener, die einer Video-Bankberatung offen gegenüberstehen, sowie die Gruppe jener, die eine Video-Beratung ablehnen, gebildet und verglichen. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die jeweiligen Bevölkerungen ab 18 Jahren.

Die Analyse kann hier kostenfrei unter der Angabe von Kontaktdaten hier heruntergeladen werden.

 

 

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