Heiraten in Zeiten von Corona? Trauung ja, Feier nein

Heiraten in Zeiten von Corona? Trauung ja, Feier nein

Das Coronavirus wird die Welt noch eine Weile fest im Griff haben, und viele stellen sich nun die Frage, wie es sich in der Zukunft mit Familienfeiern verhält: absagen oder doch in kleinerem Kreis stattfinden lassen? YouGov hat in Zusammenarbeit mit Statista nachgefragt.

Bis jetzt war der Großteil der Deutschen (72 Prozent) noch nicht von der Absage einer selbstgeplanten Feier oder eines Festes im Bekannten-/Familienkreis aufgrund der Corona-Krise betroffen. Für jene Personen jedoch, die bereits von einer Absage betroffen sind, handelt es sich in 10 Prozent der Fälle um eine Hochzeitsfeier. Je fünf Prozent gaben an, dass Konfirmationen und Kommunionen abgesagt werden mussten und bei zwei Prozent betraf es die Firmung.

Heiraten in Corona-Zeiten

Einige Deutsche würden gar nicht mehr heiraten

Eine Trauung darf in Corona-Zeiten weiterhin meist im kleinen Kreis stattfinden, nur große Hochzeitsfeiern könnten vor der Absage stehen. Ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) geben an, dass sie bei einer anstehenden Hochzeit die Trauung zwar stattfinden lassen, aber die Hochzeitsfeier auf einen späteren Zeitpunkt verschieben würden. 27 Prozent der Deutschen würden sowohl die Trauung als auch die Feier verschieben, und 13 Prozent würden die Hochzeitsfeier komplett absagen und sich nur trauen lassen. Für einige wenige Deutsche (6 Prozent) käme es sogar infrage, aufgrund der Corona-Krise sowohl die Hochzeitsfeier als auch die Trauung komplett abzusagen und gar nicht vor den Altar zu schreiten.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 2.031 Personen in Deutschland ab 18 Jahren vom 14.-16. April 2020 bevölkerungsrepräsentativ befragt.

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