E-Scooter: Eher Vergnügen als Mittel zum Umweltschutz

E-Scooter: Eher Vergnügen als Mittel zum Umweltschutz
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Vermehrt sind sie auf deutschen Straßen und Radwegen zu sehen: E-Scooter sind ab diesem Sommer zugelassen. Je jünger die Befragten, desto größer das Interesse an den neuen Vehikeln.

Vielen mögen die elektronisch angetriebenen Tretroller schon auf den Straßen aufgefallen sein. Doch noch sind E-Scooter ein Nischenfortbewegungsmittel. Bisher haben diese gerade mal 3 Prozent bereits genutzt, wie aktuelle YouGov-Zahlen zeigen, die in Zusammenarbeit mit Statista erhoben wurden. Jeder sechste Befragte (17 Prozent) hat sie noch nicht genutzt, hat aber Interesse. Eine große Mehrheit von 75 Prozent hat jedoch kein Interesse an der Nutzung.

Besonders offen für eine Nutzung sind die jüngeren Befragten

Im Vergleich sind die jüngeren Generationen deutlich offener für eine eventuelle Nutzung. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist es knapp ein Viertel (24 Prozent), das sich eine Fahrt ohne Treten vorstellen kann. Von den Befragten über 55 Jahre sind es nur 12 Prozent.

Doch woran liegt es, dass E-Scooter nicht als ernstzunehmendes Fortbewegungsmittel wahrgenommen werden? Über die Hälfte (53 Prozent) sagt, dass für sie die Elektro-Roller mehr ein Fortbewegungsmittel zum Vergnügen sind. Nur jeder fünfte Befragte (20 Prozent) sieht in ihnen mehr ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel.

E-Scooter Nutzung der Deutschen

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 5.377 Personen ab 18 Jahren am 01.07.2019 und 1.891 Personen ab 18 Jahren am 08.07.2019 repräsentativ befragt.

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