Knapp zwei Drittel der Deutschen befürworten eine Grundgesetzänderung zur Umsetzung des Digitalpakts

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Köln, 06.12.2018. Die Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) befürwortet eine Grundgesetzänderung zur Lockerung des Kooperationsverbotes, sodass der in der vergangenen Woche im Bundestag beschlossene Digitalpakt auch umgesetzt werden kann. Etwa ein Fünftel (18 Prozent) lehnt dies ab. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 1830 Personen im Alter ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ am 04.12.2018 befragt wurden.

Vor allem Anhänger der Linken befürworten Kooperation bei der Ausstattung von Schulen

Die meisten Befürworter finden sich unter den Anhängern der Linken, hier äußern sich drei Viertel (75 Prozent) positiv zu einer Lockerung des Kooperationsverbots, gefolgt von den SPD-Anhängern mit 70 Prozent. Auch bei den anderen Parteien begrüßt eine Mehrheit das Digitalisierungsprojekt. Auf der anderen Seite ist die Ablehnung vor allem im Lager der AfD am größten, 26 Prozent lehnen demnach eine Lockerung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern ab.

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Akzeptanz zur Entscheidung im Bundestag: so befürworten unter den über-55-Jährigen 70 Prozent eine Grundgesetzänderung; bei den 18- bis 24-Jährigen hingegen sind es nur 39 Prozent. Zwei Drittel (67 Prozent) der Männer unterstützen eine Lockerung des Kooperationsverbots, unter den Frauen tut dies nur die Hälfte (52 Prozent).

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie hier.

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