Zweifel an digitalen Assistenten: Skeptiker überzeugen

Zweifel an digitalen Assistenten: Skeptiker überzeugen
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47 Prozent sehen einer Zukunft mit digitalen Assistenzsystemen negativ entgegen.  

Eine der technischen Innovationen, die den Menschen immer mehr den Alltag erleichtern wird, sind digitale Assistenten. Von der Unterstützung am Arbeitsplatz hin zur Organisation von Terminen können die Programme bzw. Systeme in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden.

Zukunft mit digitalem Assistenten

Der Gedanke an eine Zukunft mit digitalen Assistenten ruft jedoch nur bei einem von fünf Deutschen (21 Prozent) positive Gedanken hervor. Fast die Hälfte (47 Prozent) freut sich nicht auf eine Zukunft, in der die technischen Helfer eine Hauptrolle im Leben der Menschen spielen werden. Das zeigt der YouGov Report Megatrends – Die Zweifler erreichen.

Gründe für die Skepsis

Doch woher kommt diese Skepsis? Ein Großteil der Skeptiker sieht die Probleme im Datenschutz. 66 Prozent der Befragten haben Bedenken wegen ihrer Privatsphäre. Fast ebenso viele (60 Prozent) haben Sorge um ihre Sicherheit und fürchten Cyberkriminalität, wie Identitätsdiebstahl oder Bankkontobetrug.

Bedenken von Skeptikern

Ein weiterer Aspekt ist die Ungleichberechtigung zwischen Menschen mit und Menschen ohne die neusten technischen Innovationen. 29 Prozent befürchten, dass sich die Kluft zwischen den Menschen, die die Geräte haben und denjenigen, die diese nicht haben, vergrößern wird. Somit würden diejenigen, die sich solche Geräte leisten können, ein besseres Leben haben. Mit in diesen Aspekt spielt auch die Vermutung, dass digitale Assistenten ein Standard werden könnten und Menschen, die diese nicht haben, von der Entwicklung ausgeschlossen werden (26 Prozent).

Die Skeptiker identifizieren

Um Skeptikern entgegen zu wirken und sie von digitalen Trends zu überzeugen, ist eine genaue Identifikation wichtig. Es zeigt sich: Personen, die digitale Assistenten besonders kritisch sehen oder kein Interesse an ihnen haben, sind weibliche Befragte über 55 Jahre, die häufig schon Enkel haben und kein eigenes Wohneigentum besitzen.

Zielgruppe der Zweifler

Häufig bedeutet die kritische Haltung jedoch nicht, dass solch eine Zielgruppe nicht über die richtigen Inhalte und Kommunikationswege überzeugt werden könnte.

Der YouGov Report Megatrends – Die Zweifler erreichen kann nach Angabe der Kontaktdaten kostenlos heruntergeladen werden.

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