Wahlen in Frankreich: Mehr als die Hälfte glaubt an einen Sieg Macrons

Wahlen in Frankreich: Mehr als die Hälfte glaubt an einen Sieg Macrons
Von

58 Prozent der Deutschen glauben, dass Emmanuel Macron der nächste Präsident von Frankreich wird. 

Im ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl in Frankreich haben sich der parteilose Emmanuel Macron und Marine Le Pen vom Front National durchgesetzt. Sie werden in der Stichwahl am 7. Mai gegeneinander antreten. 58 Prozent glauben an einen Sieg des Parteilosen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen YouGov-Studie.

Prognose der Deutschen zum Ausgang der Frankreich-Wahl

Nur 13 Prozent der Deutschen denken hingegen, dass Le Pen gewinnen wird. Genauso viele Befragte gehen von einem unklaren Ergebnis aus. Ein Viertel (16 Prozent) kann es nicht sagen bzw. machte keine Angabe. Besonders stark sind die Männer von einem Sieg Marcons überzeugt (64 Prozent). Von den Frauen hingegen sind es nur gut die Hälfte (52 Prozent).

Macron würde die deutsch-französische Freundschaft erhalten

Die Wahlentscheidung ist auch deshalb so bedeutsam, weil Frankreich ein wichtiger wirtschaftlicher und politischer Partner für Deutschland ist. Besonders befürchten die Befragten, dass sich die Beziehung beider Länder unter der Präsidentschaft von Marine Le Pen verschlechtern würde (62 Prozent).

Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich

Nur sieben Prozent nehmen an, dass sich die Beziehungen verbessern werden. Ein Viertel vermutet, dass sie gleich bleiben. Besonders negativ eingestellt sind die über 55-Jährigen. Hier glauben 72 Prozent an eine Verschlechterung.

Im Vergleich dazu sehen die Deutschen der potentiellen Präsidentschaft Emmanuelle Macrons positiver entgegen. Nur 9 Prozent gehen von einer Verschlechterung der Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland aus. Jeder Dritte (34 Prozent) glaub an eine Verbesserung. Der größte Teil (41 Prozent) denkt, dass Macrons Präsidentschaft keinen Einfluss auf die deutsch-französische Freundschaft hätte. 

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 1051 Personen ab 18 Jahren zwischen dem 24.04. und 28.04.2017 repräsentativ befragt.

Foto: Christophe Ena/AP/dpa

 

Bitte lesen Sie unsere Community-Regeln, bevor Sie posten.