Fast jeder Zweite klagt über Schlafmangel nach Zeitumstellung

Fast jeder Zweite klagt über Schlafmangel nach Zeitumstellung

Die halbjährliche Umstellung ist bei den Deutschen unbeliebt. Drei von Fünf sprechen sich gegen sie aus.

Die Nacht auf Sonntag wird eine Stunde kürzer, da die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt werden. Nach wie vor stößt das Uhrumstellen auf Ablehnung in der Bevölkerung, wie eine aktuelle YouGov Umfrage zeigt.

Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Befragten gibt an, in der Vergangenheit nach Umstellungen auf Sommerzeit den fehlenden Schlaf gemerkt zu haben. Ebenso viele (47 Prozent) konnten bislang keinen Schlafmangel feststellen. Dabei haben Frauen stärker unter der Umstellung zu leiden: Von ihnen haben 54 Prozent bereits einmal Schlafmangel bemerkt, nachdem die Uhr vorgestellt wurde, während dies bei den Männern lediglich Vier von Zehn (40 Prozent) angeben.

Sollte die Sommerzeit, die in Deutschland erst 1980 dauerhaft eingeführt wurde, also wieder abgeschafft werden? 60 Prozent der Befragten bejahen dies. Nur 15 Prozent sind der Ansicht, dass die Uhren weiterhin halbjährlich umgestellt werden sollten. Jedem Fünften (20 Prozent) ist dies gleichgültig. Insbesondere die Älteren lehnen das Uhrumstellen ab: Bei den Befragten über 45 Jahren würden zwei Drittel (66 Prozent) die Sommerzeit gerne abschaffen, bei den 18 bis 24-Jährigen sind dies lediglich 42 Prozent.

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden 2018 Personen im Zeitraum vom 20. bis 22. März 2017 repräsentativ befragt.

Bild: dpa

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