Valentinstag: Viel Druck wenig Romantik

Valentinstag: Viel Druck wenig Romantik

Sobald es auf den 14. Februar zugeht, scheint es, als machen Blumenhändler und Süßwarenfabrikaten es sich zur Aufgabe, jeden daran zu erinnern, den Valentinstag zu zelebrieren. Eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, wie es um die Deutschen und den Tag der Liebenden bestellt ist.

Rund ein Viertel der ledigen Deutschen (24 Prozent) haben oder hätten gerne ein Date am heutigen Valentinstag. In der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen gehören dabei 14 Prozent zu den Suchenden, die sich noch ein Valentinstags-Date wünschen. Das sind im Vergleich mehr als doppelt so viele wie in den übrigen Altersgruppen. Hier liegt der Anteil zwischen 4 Prozent und 6 Prozent

Valentinstagsdates nach Alter

Bei den in einer Partnerschaft lebenden Befragten gibt knapp die Hälfte (47 Prozent) an, nichts Romantisches am Valentinstag vor zu haben. Bei jenen, die etwas Romantisches mit ihrem Partner geplant haben, finden sich die meisten unter den Jüngeren. Mit steigendem Alter fällt das Interesse an romantischen Aktivitäten an diesem spezifischen Tag eher ab.

Statista Infografik Valentinstag

Rund sechs von zehn Deutschen (58 Prozent) geben an, sie fühlten sich unter Druck gesetzt, am Valentinstag etwas Romantisches zu machen. Etwa jeder Dritte kann diesem Druck zur Romantik nicht zustimmen (36 Prozent). Es ist zu erkennen, dass die Älteren dem Valentinstag eher gelassener entgegenblicken: Mit steigendem Alter fällt auch hier der wahrgenommene Druck.

Ein Mythos rund um den 14. Februar besagt, der Valentinstag sei eine Erfindung der Blumenindustrie. Ob dem so ist oder nicht: 78 Prozent der Deutschen empfinden den Valentinstag als zu kommerziell. Dieses Empfinden lässt sich über alle Altersgruppen hinweg beobachten.
Aber etwaiger Druck zur Romantik, Kommerz oder der Wunsch nach einem Date können den Tag für viele Deutsche nicht vermiesen – 45 Prozent sagen, der Valentinstag sei eine schöne Tradition.

Auf Basis des YouGov-Omnibus wurden 1032 Personen im Zeitraum von 03.02. – 07.02.2017 repräsentativ befragt.

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